Grundlegende Reform ist unumgänglich / Brossardt:\“Steigende Sozialabgaben belasten Arbeitsmarkt und Investitionen\“

Laut vbm steht Deutschland an einem Kipppunkt und droht zumökonomischen Sanierungsfall zu werden. Insbesondere der demografische Wandel sorgt für immer breitere Finanzierungslücken in den einzelnen Zweigen der Sozialversicherung.\“Nur durch eine beispiellose Beitragssatzspirale werden die immer größeren Leistungsausgaben finanziert. Während 1970 nur 26,5 Prozent des Bruttoeinkommens aufgewendet wurden, sind es heute bereits 42 Prozent. 2030 werden sogar ganze 47 Prozent erwartet\“, erklärt Brossardt und ergänzt:\“Die Folgen sind gravierend. Es drohen Arbeitsplatzverlagerungen ins Ausland, steigende Arbeitslosigkeit und Wohlstandsverluste. Dem müssen wir entschlossen entgegentreten.\“
Nach einer vbm-Umfrage ist für die Unternehmen der Hauptgrund für den Personalabbau die geringe Wettbewerbsfähigkeit angesichts der Standortfaktoren im Inland.\“Die Beitragssätze zur Sozialversicherung müssen dauerhaft unter der 40-Prozent-Marke liegen. Dann kommen Entgeltsteigerungen auch bei den Beschäftigten an. Das stärkt die Unternehmen im internationalen Wettbewerb. Die Probleme sind bekannt. Wer sie nicht sieht, will sie nicht sehen. Die Notwendigkeitvon Reformen ist den allermeisten bewusst\“, so Brossardt abschließend.
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Tobias Rademacher, +49 (0) 89-551 78-399, tobias.rademacher@baymevbm.de
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