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Großhandelspreise im Januar 2026: +1,2 % gegenüber Januar 2025

 

Großhandelsverkaufspreise, Januar 2026

+1,2 % zum Vorjahresmonat

+0,9 % zum Vormonat

Die Verkaufspreise im Großhandel waren im Januar 2026 um 1,2 % höher als im Januar 2025. Im Dezember 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat ebenfalls bei +1,2 % gelegen, im November 2025 bei +1,5 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Großhandelspreiseim Januar 2026 gegenüber dem Vormonat Dezember 2025 um 0,9 %.

Gestiegene Preise für Nicht-Eisen-Erze, -Metalle und -Metallhalbzeug sowie für Nahrungs- und Genussmittel, Getränke und Tabakwaren

Hauptursächlich für den Anstieg der Großhandelspreise insgesamt gegenüber dem Vorjahresmonat war im Januar 2026 der Preisanstieg bei Nicht-Eisen-Erzen, Nicht-Eisen-Metallen und Halbzeug daraus. Die Preise lagen hier im Durchschnitt 43,8 % über denen von Januar 2025. Gegenüber dem VormonatDezember 2025 stiegen sie ebenfalls deutlich (+8,6 %).

Auch bedeutend für die Preisentwicklung gegenüber dem Vorjahresmonat war der Preisanstieg im Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren (+1,6 % gegenüber Januar 2025 und +0,2 % gegenüber Dezember 2025). Insbesondere Zucker, Süßwaren und Backwaren kosteten erheblichmehr als im Vorjahresmonat (+12,5 % gegenüber Januar 2025 und +0,3 % gegenüber Dezember 2025). Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze waren auf Großhandelsebene 4,1 % teurer als ein Jahr zuvor, verbilligten sich aber im Vormonatsvergleich um 1,4 %. Mehr bezahlt werden musste binnen Jahresfrist auch für Fleisch und Fleischwaren (+4,0 % gegenüber Januar 2025, aber -0,4 % gegenüber Dezember 2025).

Niedriger als im Januar 2025 waren dagegen die Preise im Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln (-8,2 % gegenüber Januar 2025, +0,1 % gegenüber Dezember 2025) sowie im Großhandel mit Milch, Milcherzeugnissen, Eiern, Speiseölen und Nahrungsfetten (-5,7 % gegenüber Januar 2025 und -1,1 % gegenüber Dezember 2025).

Ebenfalls günstiger im Vorjahresvergleich waren auf Großhandelsebene Mineralölerzeugnisse (-4,8 %). Gegenüber Dezember 2025 wurden diese Produkte wieder teurer (+3,0 %).

Weitere Informationen:

Alle aktuellen Ergebnisse enthält der Statistische Bericht\“Index der Großhandelsverkaufspreise\“. Lange Zeitreihen können über die Tabellen 61281-0002 und 61281-0004 in der Datenbank GENESIS-Online bezogen werden.

Die Großhandelsverkaufspreise sind auch im\“Dashboard Konjunktur\“verfügbar, das Teil des\“Dashboard Deutschland\“(www.dashboard-deutschland.de) ist. In diesem Datenportal bündelt das Statistische Bundesamt hochaktuelle Indikatoren der amtlichen Statistik und weiterer Datenanbieter zu den Themen Wirtschaft und Finanzen sowie Arbeitsmarkt, Bauen und Wohnen, Energie und Ukraine. Mit dem\“Pulsmesser Wirtschaft\“steht dort auch ein Tool zur Konjunkturbeobachtung in Echtzeit bereit.

Diese Pressemitteilung ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter www.destatis.de/pressemitteilungen.

Weitere Auskünfte:
Großhandelsverkaufspreise
Telefon: +49 611 75 2995
www.destatis.de/kontakt

Pressekontakt:

Statistisches Bundesamt
Pressestelle
www.destatis.de/kontakt
Telefon: +49 611-75 34 44

Original-Content von: Statistisches Bundesamt,übermittelt durch news aktuell

Posted by on 13. Februar 2026.

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Categories: Allgemein

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