Greenpeace-Aktivisten protestieren anÖltanker\“Eventin\“zum Jahrestag der Havarie / Ostsee-Küstenländer blieben beiÖlunfall auf den Kosten sitzen

Geistertanker ohne Flaggenstaat und Versicherungsschutz sind eine zusätzliche Gefahr
Trotz bestehender Sanktionen – auch durch die Europäische Union – exportiert Russland mit veralteten, schlecht gewarteten und unterversicherten Tankern Rohöl im Millionen-Tonnen-Maßstab. Mit dem Gewinn aus dem verkauften Öl finanziert die russische Regierung den Angriffskrieg gegen die Ukraine. Für den Ölexport setzt Russland in jüngster Zeit auch Schiffe ohne Flaggenstaat oder gültige IMO-Nummer ein. Im Falle einer Havarie würden deutsche Steuerzahlende auf den Kosten einer Ölpest sitzen bleiben. Mitte Juni 2025 hatte sich Deutschland zusammen mit den Ostsee-Anrainern sowie Belgien, den Niederlanden und Großbritannien zu einem konsequenten Vorgehen gegen die Schattenflotte verpflichtet. Zudem erklärten die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten am 15. Dezember, dass flaggenlose Schiffe nicht unter den Schutz des UN-Seerechts fallen und deswegen kein Anrecht auf eine friedliche Durchfahrthaben.
Während der vergangenen sechs Monate seit der Juni-Erklärung sind 417 beladene Tanker der Schattenflotte an der deutschen Ostseeküste vorbeigefahren, über zwei Drittel davon waren von Sanktionen betroffen. 65 davon waren sogenannte Geistertanker und führten keine oder eine falsche Flagge.\“Die Faktenlage ist erdrückend, die Bundesregierung muss endlich gegen die Schattenflotte und ihre Geistertanker handeln\“, sagt Thilo Maack, Meeresbiologe von Greenpeace.
Achtung Redaktionen: Rückfragen bitte an Thilo Maack, Tel. 0171-8780841, oder Pressesprecher Björn Jettka, Tel. 0171-8780778. Fotos bekommen Sie hier: https://t1p.de/ah6up Die Computersimulation der Ölunfälle finden Sie hier: https://t1p.de/fruyl Die vollständige Liste der seit Juni vor der deutschen Ostseeküste vorbeigefahrenen Tanker senden wir ihnen gerne auf Anfrage als Excel-Datei zu. Pressestelle: Tel. 040-30618-340, presse@greenpeace.de; www.greenpeace.de (http://www.greenpeace.de/)
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Rückfragen bitte an Thilo Maack, Tel. 0171-8780841, oder Pressesprecher Björn Jettka, Tel. 0171-8780778. Fotos bekommen Sie hier: https://t1p.de/ah6up Die Computersimulation der Ölunfälle finden Sie hier: https://t1p.de/fruyl Die vollständige Liste der seit Juni vor der deutschen Ostseeküste vorbeigefahrenen Tanker senden wir ihnen gerne auf Anfrage als Excel-Datei zu. Pressestelle: Tel. 040-30618-340, presse@greenpeace.de; www.greenpeace.de
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