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Gisèle Pelicot bei\“maischberger\“:\“Es war ein Prozess gegen die Feigheit und gegen das Leugnen\“–\“Ich erlaube mir heute glücklich zu sein, ich habe ein Recht darauf\“

 

Die Französin Gisèle Pelicot kämpft seit dem Prozess gegen Ihren früheren Ehemann und mehr als 50 Männer für ein gesellschaftliches Umdenken im Umgang mit Vergewaltigungen – und für mehr Unterstützung für die Opfer von sexualisierter Gewalt.\“Es war ein Prozess gegen die Feigheit und gegen das Leugnen. Genau das strahlten diese Männer aus. Vergewaltigung war für diese Männer kein Verbrechen\“, sagt Pelicot in der ARD-Talksendung\“maischberger\“. Sie habe sich 2024 vor dem Gericht in Avignon (Frankreich) bewusst für einen öffentlichen Prozess entschieden.\“In dem Moment sah ich, wie sich die Gesichter der Angeklagten und ihrer Anwälte veränderten. Ich sah ihre Wut. Und ich sagte mir: du hast bereits einen Punkt erzielt, du bist auf der Zielgeraden zum Sieg, du wirst es schaffen.\“Inzwischen habe sie wieder Lebensfreude gefunden:\“Heute erlaube ich mir glücklich zu sein. Ich habe ein Recht darauf.\“

Pelicot, die jahrelang regelmäßig von ihrem Ehemann betäubt und von dutzenden fremder Männer vergewaltigt wurde, möchte mit ihrem Engagement und ihrem aktuellen Buch\“Eine Hymne an das Leben“ Frauen und Mädchen Mut machen. Als Opfer einer Vergewaltigung durchlebe man extreme Einsamkeit.\“Ich kann es gut verstehen, wenn Opfer sich nicht trauen, Anzeige zu erstatten, sogar, wenn sie Beweise haben. Aber sie dürfen auf keinen Fall ihr Selbstvertrauen verlieren, denn das wäre eine doppelte Strafe.\“Sie hoffe, dass andere Frauen die nötige Unterstützung bekämen. Sie selbst sei von ihren Anwälten und einem Opferschutzverband begleitet worden.\“Die Opfer müssen die gleiche Unterstützung erhalten\“, sagte Pelicot bei\“maischberger“

Das Interview mit Pelicot wird in der Sendung\“maischberger\“am Dienstag im Ersten ausgestrahlt.\“maischberger\“ist eine Gemeinschaftsproduktion der ARD, hergestellt vom WDR in Zusammenarbeit mit Vincent productions GmbH.

Redaktion: Elke Maar

Fotos finden Sie unter ARD-Foto.de

Pressekontakt:

Anabel Bermejo | better nau Kommunikationsagentur | Tel. 0172 587 0087 | bermejo@betternau.de
WDR Kommunikation | Tel. 0221 220 7100 | kommunikation@wdr.de

Original-Content von: ARD Das Erste,übermittelt durch news aktuell

Posted by on 2. März 2026.

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Categories: Allgemein

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