Gesundheit, Führung und Unternehmenskultur
Der Kongress richtet sich gezielt an Geschäftsführer, HR-Verantwortliche, BGM- und BEM-Beauftragte sowie Führungskräfte, die betriebliches Gesundheitsmanagement nicht als isolierte Einzelmaßnahme verstehen, sondern als Bestandteil moderner Unternehmensführung und Unternehmenskultur. Im Mittelpunkt stehen praktische Erfahrungen, ehrlicher Austausch und direkt umsetzbare Lösungen aus dem Unternehmensalltag.
Die Teilnehmenden erwartet eine praxisnahe Agenda mit Vorträgen, Workshops und interaktiven Formaten:
* Mustafa Simsek von LEONI Bordnetz-Systeme GmbH zeigt, wie interne Netzwerke aufgebaut werden können, um nachhaltige gesundheitsfördernde Arbeitsplätze und Programme zu etablieren. Zudem geht es um die Auswirkungen des demografischen Wandels auf modernes BGM.
* Thomas Meyer von den Bayerischen Asphaltmischwerken sprichtüber psychische Belastungen in männerdominierten Branchen, dezentrale BGM-Strukturen sowie das\“Fit in 5\“-Programm für kleine Standorte.
* Jennifer Pappenheimer-Drewelies und Frank Alibegovic vom AWO Bezirksverband Unterfranken e.V. zeigen anhand von 80 Standorten, wie Gesundheit, Miteinander undökologische Aspekte miteinander verbunden werden können\“inklusive Erfolgen, Stolpersteinen und Erfahrungen aus der Praxis.
* Linda Reusch vom Pflegestützpunkt Landkreis Würzburg thematisiert den zunehmenden Balanceakt zwischen Arbeiten, Pflegen und Privatleben und zeigt auf, wie Unternehmen mit Pflegekonzepten Fachkräfte sichern, Fehlzeiten reduzieren und ihre Arbeitgeberattraktivität steigern können.
* Stefan Kirchner von LEONI Bordnetz-Systeme GmbH widmet sich dem Spannungsfeld zwischen Unternehmenswerten und gelebter Realität im Arbeitsalltag. In Workshops wird gemeinsam erarbeitet, wie Werte tatsächlich erlebbar gemacht werden können.
* Jürgen T. Knauf, Gründer des BGM-Netzwerks Mainfranken und Inhaber derSCOPAR Unternehmensberatung, zeigt in einem Blitzimpuls, wie Unternehmen den\“Dreiklang von Körper, Geist und Seele\“mit den Zielen von Organisation und Wirtschaftlichkeit verbinden können. Dabei stehen ganzheitliches BGM, gezielte Maßnahmen und der tatsächliche Nutzen von Gesundheitsmanagement im Fokus.
Besonders hervorzuheben ist der offene kollegiale Austausch unter den Teilnehmenden. Unternehmen sollen nicht nur Vorträge konsumieren, sondern ihre realen Herausforderungen diskutieren, voneinander lernen und konkrete Lösungsansätze mitnehmen.
\“Viele Unternehmen investieren Zeit und Geld in Einzelmaßnahmen, ohne die eigentlichen Ursachen von Belastungen oder Produktivitätsverlusten zu erkennen. Erfolgreiches BGM betrachtet deshalb immer Führung, Unternehmenskultur, Zusammenarbeit, Organisation und Gesundheit gemeinsam\“, erklärt Jürgen T. Knauf.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen.
Der Anmeldeschluss für den 3. BGM-Kongress Mainfranken ist der 8. Juni 2026.
Weitere Informationen, die vollständige Agenda sowie die Anmeldung finden Interessierte unter:
Categories: Allgemein
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