EU-Abgeordnete Katarina Barley (SPD) zur Wahl in Ungarn:\“Politisch wird sich gar nicht so vieländern.\“

Andererseits könne es sein, dass Viktor Orbán sich dennoch an der Macht halten werde, auch wenn es zu einem Wahlsieg Magyars kommen sollte. Es gebe die Möglichkeit, dass Orbán über seine noch existierende Zweidrittelmehrheit,\“auf einmal das ganze Regierungssystem verändert und Péter Magyar sozusagen die Macht entzieht und sie woanders hinschiebt\“. Zudem seien viele Entscheidungen des ungarischen Parlaments inzwischen an eine Zweidrittelmehrheit geknüpft. Die Wahlkreise Ungarns seien zugunsten der Fidesz-Partei zugeschnitten worden, sodass der Weg zu einer Mehrheit für Magyar zusätzliche erschwert werden. Denn\“das Gefährliche an solchen autokratischen Parteien wie der Fidesz\“sei gerade,\“dass wenn sie einmal an die Macht kommen, sie alles dafür tun, dass sie nie wieder abgewählt werden können und das hat Viktor Orbán jetzt 16 Jahre lang perfektioniert\“, sagt die EU-Abgeordnete.
Sollte Orbán am Sonntag einen Wahlsieg erringen, müsse die EU\“vor allen Dingen auch handeln\“, so Katarina Barley. Das Artikel-7-Verfahren müsse gegen Ungarn aufgrund von Verstößen gegen die Rechtsstaatlichkeit weitergeführt werden, fordert sie. Vor allem müsse man gegen das Sicherheitsrisiko vorgehen, das Orbán für die EU darstelle. Wenn er wirklich vertrauliche Informationen direkt nach Russland weitergibt , müsse man handeln, so Barley.
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