Erbimmobilien-Report Rhein-Main 2026: Rekord bei Erbschaften – die Immobilie im Zentrum

Bundesweit wurde 2024 Erbschaft- und Schenkungsteuer in Höhe von rund 13,3 Milliarden Euro festgesetzt – ein Plus von 12,3 Prozent und damit ein Höchststand. Allein aus Erbschaften entfielen rund 27,4 Milliarden Euro auf Grundvermögen. Damit ist die Immobilie der wichtigste vererbte Sachwert.
Besonders deutlich fällt die Entwicklung in der Region aus: In Hessen wurden 2024 rund 9,6 Milliarden Euro vererbt oder verschenkt, davon 67 Prozent durch Erbschaften. Der durchschnittliche Steuersatz stieg auf 20,2 Prozent (2023: 17,4 Prozent). In Rheinland-Pfalz – und damit für Mainz – setzten die Finanzbehörden rund 1,75 Milliarden Euro Erbschaft- und Schenkungsteuer fest, fast das Vierfache des Vorjahres.
Eine regionale Besonderheit erschwert vielen Erben den Einstieg: In Hessen erfolgt die Bearbeitung zentral, das Finanzamt Fulda ist für das gesamte Rhein-Main-Gebiet zuständig.
\“Hinter jeder dieser Zahlen steht eine Familie, die plötzlich Verantwortung für ein Haus oder eine Wohnung trägt – oft ohne zu wissen, wo sie anfangen soll\“, sagt Claudio Bonelli, Geschäftsführer von FABONO.\“Die wenigsten Erben scheitern am Verkauf; sie scheitern daran, dass ihnen niemand sagt, was als Nächstes dran ist. Wir begleiten sie und vermitteln bei Bedarf die passenden Berufsträger – rechtliche und steuerliche Fragen bleiben bei diesen.\“
Der Report richtet sich an Erben und Erbengemeinschaften im Rhein-Main-Gebiet, die sich einen fundiertenÜberblick über die aktuelle Lage verschaffen möchten. Die vollständigeOriginalmeldungsteht im Newsroom von FABONO.
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