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Ein Viertel der Kinder spricht mit KI, umÄrger, Urteile oder Sorgen bei Eltern zu vermeiden

 

Eine neue Umfrage von GoStudent zeigt, dass 56 % der Kinder in Deutschland mit KIüber ihre Gefühle gesprochen haben. Unter den Kindern, die generell KI nutzen, gibt zudem ein Viertel an, KI auch deshalb einem Menschen vorzuziehen, weil sie damit vermeiden wollen, dass sich Eltern oder Lehrkräfte Sorgen machen.

KI-Chatbots sind Teil des emotionalen Alltags von Kindern in Deutschland geworden. Die Umfrage beleuchtet sowohl die Perspektive der Kinder als auch die der Eltern und macht damit sichtbar, wie weit sich beide Seiten in ihrer Wahrnehmung dieser Gespräche unterscheiden.

Statistiken zum Einstieg:

– 55,7 % der Kinder in Deutschland haben schon einmal mit einer KIüber ihre Gefühle gesprochen.
– 37,8 % der Kinder, die einem KI-Rat zu ihren Gefühlen gefolgt sind, haben anschließend mit keinem Erwachsenen darüber gesprochen.
– 63,3 % der Eltern geben an, ihr Kind habe ihnen nie erzählt, mit einer KI über Gefühle gesprochen zu haben.

Während der KI-Gebrauch für emotionale Ratschläge durch Kinder inzwischen gut belegt ist, wirft die Umfrage neue Perspektiven zu Gründen auf. Ebenfalls ist dabei die Eltern-Perspektive nützlich. Auffällig ist, wie wichtig das Vermeidungsverhalten von negativen Reaktionen durch Erwachsene ist.

Zwischenmenschliche Gründe für KI-Ratschläge fast gleich auf mit praktischen Gründen

Kinder wählen KI für persönliche Ratschläge aus, um Erwachsenen und sich selbst unangenehme Situationen zu ersparen. 25,1 % der 11- bis 17-Jährigen nutzen KI, damit sich Eltern und Lehrkräfte keine Sorgen um sie machen. Ein weiterer Großteil, 19,3 %, wollen damit Ärger vermeiden, und16,7 % wollen nicht verurteilt werden.

Kinder entscheiden sich gegen das Gespräch mit einem Erwachsenen, sobald echte Reibung droht. Einmal um die Eltern zu schonen, einmal um sich selbst vor einer unangenehmen Reaktion zu schützen. Eine weitere Rolle hierbei spielt auch die Verschwiegenheit der KI mit 28 % der Antworten. Die Zahlen deuten auf einen Kommunikationsstil hin, der durch psychologische Unsicherheit geprägt ist.

Nur eine kleine Minderheit von 12,1 % hält den Rat der KI dabei tatsächlich für hilfreicher als menschlichen Rat. Die Vermeidungsmotive überwiegen also deutlich den reinen Glauben an bessere Antworten.

Kinder handeln nach dem Rat der KI, und schweigen oft auch gegenüber Erwachsenen

Dieses Vermeidungsmuster setzt sich fort, nachdem das Gespräch beendet ist. Zwei von drei Kindern, die die KI um Rat zu ihren Gefühlen gebeten haben, sind diesem Rat im echten Leben gefolgt. Mehr als ein Drittel von ihnen, 37,8 %, hat anschließend mit keinem Erwachsenen darüber gesprochen.

Auf der Elternseite berichten nur 35,7 %, dass ihr Kind mindestens einmalüber emotionale Themen oder persönliche Probleme gesprochen hat. Es gibt also einen beträchtlichen Anteil an Eltern, die nicht über den Gebrauch der eigenen Kinder von emotionalen Ratschlägen von KI Bescheid weiß.

Kinder verlassen sich zu sehr auf KI, Eltern antworten mit Regeln statt Verboten

Hinzu kommt eine wachsende Abhängigkeit bei der Schularbeit. 20,8 % der Kinder in Deutschland, die KI bereits genutzt haben, geben an, sich oft oder immer weniger fähig zu fühlen, Aufgaben ohne KI allein zu lösen. Diese Angaben beruhen auf der Selbsteinschätzung der Kinder.

Trotz dieser wachsenden Abhängigkeit setzt eine Mehrheit der Eltern nicht auf ein Verbot, sondern auf den Wunsch nach klaren Regeln. Mehr als die Hälfte befürwortet die Nutzung für unter 16-Jährige nur mit Zustimmung der Eltern, nur ein Viertel spricht sich für ein vollständiges Verbot in dieser Altersgruppe aus.

\“Unsere Umfrage zeigt, dass Kinder KI längst nicht nur zum Lernen nutzen. Sie vertrauen ihr ihre Gefühle an und handeln nach ihrem Rat, oft ohne dass Eltern davon wissen. Das ist kein Grund, alarmiert zu sein oder vorschnell Verbote zu fordern. Schulen, Eltern und Bildungsverantwortliche müssen stattdessen gemeinsam Rahmenbedingungen schaffen, die Kinder befähigen, KI reflektiert und selbstbestimmt zu nutzen. Wir wollen nicht an einen Punkt gelangen, an dem Technologie Erziehungsaufgaben übernimmt, auf die sie nicht vorbereitet ist.\“

Felix Ohswald, Gründer und CEO von GoStudent

METHODIK

Die Befragung wurde von Censuswide unter 500 Eltern (ab 26 Jahren) und ihren Kindern (11 bis 17 Jahre) inÖsterreich und Deutschland durchgeführt. Die hier genannten Werte beziehen sich auf die deutsche Teilstichprobe. Die Daten wurden zwischen dem 16.06.2026 und dem 24.06.2026 erhoben. Censuswide ist Mitglied der Market Research Society (MRS) und des British Polling Council (BPC) sowie Unterzeichner des Global Data Quality Pledge und folgt dem MRS Code of Conduct und den ESOMAR-Prinzipien.

ÜBER UNS

GoStudent ist einer der weltweit führenden Nachhilfeanbieter und Bildungsplattformen und ermöglicht personalisierte Lernunterstützung für Kinder und ihre Familien. Das Unternehmen wurde 2016 in Wien von CEO Felix Ohswald und COO Gregor Müller gegründet und verbindet hintergrundgeprüfte Experten-Nachhilfelehrer,innovative Technologie und maßgeschneiderte Lernpläne, um Schülerinnen und Schülern zu mehr Selbstvertrauen zu verhelfen und ihre schulischen Ziele auf allen wichtigen Lernstufen zu erreichen, einschließlich Realschulabschluss, Fachoberschulreife und Abitur.

GoStudent unterstützt Millionen Familien weltweit, mit einem breiteren Lern-Ökosystem, zu dem auch Seneca Learning und FindTutors gehören. In ganz Europa umfasst das Portfolio von GoStudent zudem Studienkreis, LernQuadrat und das breitere Marktplatz-Netzwerk von Tus Media, ergänzt durch rund 1.000 Nachhilfezentren in Großstädten wie Barcelona, Mailand, Wien, Madrid, Lyon und Istanbul.

Pressekontakt:

Michael Sprick
Presseverantwortlicher GoStudent DACH
michael.sprick@tusmedia.com

Original-Contentvon: GoStudent Online Tutoring GmbH,übermittelt durch news aktuell

Posted by on 21. Juli 2026.

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Categories: Allgemein

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