Diesel im Wochenvergleich umüber 27 Cent teurer / Preis für Super E10 steigt um fast 15 Cent / ADAC fordert schnelle Preissenkungen an den Zapfsäulen

DerÖlpreis ist nach einem zwischenzeitlichen Sprung vor zwei Tagen auf zeitweise sogar über 120 US-Dollar je Barrel wieder auf niedrigerem Niveau und liegt derzeit im Bereich von 90 US-Dollar. Angesichts dieser Entspannung auf dem Rohölmarkt erwartet der ADAC, dass die Mineralölkonzerne dieSpritpreise ohne Zeitverzug an die günstigeren Rahmenbedingungen anpassen und Kraftstoffe spürbar preiswerter anbieten. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass höhere Ölpreise zu einer sehr schnellen Verteuerung an den Zapfsäulen führen können, eine Entspannung beim Rohöl jedoch oftmals langsamer an die Verbraucher weitergegeben wird.
Nach Meinung des ADAC muss die Politik eine vorübergehende Absenkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe prüfen. Ziel muss sein, die zusätzlichen finanziellen Belastungen der Autofahrerinnen und Autofahrer für die Dauer der Krise zu begrenzen. Diesel könnte auf den EU-Mindeststeuersatz für Energie abgesenkt und Benzin vergleichbar reduziert werden. Das würde für ca. 15 Cent Entlastung je Liter Kraftstoff sorgen. Wichtig ist in jedem Fall, dass eine Entlastung vollumfänglich bei den Autofahrerinnen und Autofahrern ankommt.
Der ADAC empfiehlt, sich vor dem Tankenüber die Spritpreise an den Tankstellen in der Nähe zu informieren. Eine praktische Hilfe bei der Suche nach günstigen Tankstellen bietet die Spritpreis-App\“ADAC Drive\“. Hier lassen sich rund um die Uhr die aktuellen Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland vergleichen.
Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es unter www.adac.de/tanken.
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