Die Politik muss endlich mehr gegen Verdrängung tun

(…) Doch eine Mietspiegelreform wird das Wohnungsproblem nicht lösen. Damit sich nicht irgendwann nur noch Reiche das Leben in Städten mit überhitztem Wohnungsmarkt (…) leisten können, muss neuer Wohnraum entstehen, der dauerhaft so günstig wie möglich ist. Das wird aber nur gelingen, wenn gemeinwohlorientierte Wohnungsgesellschaften, Genossenschaften und gemeinschaftliche Akteure viel mehr bauen als bisher. Gleichzeitig gilt es, jetzt noch bezahlbare Wohnungen zu erhalten,etwa mit Mietendeckeln. Die Frankfurter ABG erhöht die Mieten für den freifinanzierten Wohnraum nur noch um ein Prozent im Jahr. Diesem Vorbild müssen mehr Wohnungsgesellschaften folgen.
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