Deutsche Umwelthilfe kritisiert Regierungs-Vorschläge zur EU-Entwaldungsverordnung:\“Aufweichung von Kontrollenöffnet Schlupflöcher für illegale Ware\“

Dazu Svane Bender, Leiterin Naturschutz und Biologische Vielfalt der DUH:
\“Minister Rainer schwächt mit seinem Vorstoß den Kern der EU-Entwaldungsverordnung. Wer Nachweise für Importe aus sogenannten Niedrigrisikoländern reduziert, den Umfang der Prüfung einschränkt und die Prüfpflichten der Kontrollbehörden beschneidet, schafft neue Lücken für illegales Holz undentwaldungsbelastete Rohstoffe wie Soja oder Leder. Niedrigrisiko heißt nicht kein Risiko – gerade bei einer Umlenkung über Zwischenstationen, Mischungen und komplexen Lieferketten. Neue Auswertungen der Initiative Trase zeigen zudem, dass die EU weiterhin eine erhebliche Entwaldungsbilanz über Agrarimporte hat und Deutschland zu den besonders exponierten Mitgliedstaaten zählt. Genau deshalb brauchen wir jetzt konsequente Kontrollen und klare Anforderungen statt Abschwächungen. Die Bundesregierung sollte die EU-Entwaldungsverordnung vor Angriffen beispielsweise durch die Lederlobby schützen und darf nicht an ihr sägen.\“
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Svane Bender, Leiterin Naturschutz und Biologische Vielfalt
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