Depotcheck und Rebalancing nach gutem Börsenjahr 2025 sinnvoll

Die Wertpapierdepots vieler Anleger bergen oft enorme Risiken, die sehr anfällig für Kursverluste sind:\“Nach unseren Erfahrungen und dem Blick auf die jährlichen Depotauszüge gibt es in den Wertpapierdepots eine zu geringe Streuung oder ein sogenanntes Klumpenrisiko, bei dem verschiedene Fonds die gleichen Einzeltitel halten. Dadurch besteht oft die Gefahr, dass einzelne Ereignisse große Auswirkungen auf das Wertpapierdepot haben\“, betont GVI-Präsident Siegfried Karle und rät zu einem professionellen Depot-Check:\“Ein häufiger Fehler ist auch, dass der Aktienanteil nicht zur geplanten Anlagedauer passt. Je länger die Anlagedauer ist, desto höher könnte der Aktienanteil gewählt werden. Zudem entsprechen die Depotwerte nicht der Risikobereitschaft des Anlegers. Bei starken Kursrückgängen werdenAnleger oft nervös und neigen zu überstürzten Aktienverkäufen\“, gibt Siegfried Karle zu bedenken.
Der Experte empfiehlt auch, dass es sinnvoll sein kann, das Portfolio umzuschichten, also ein sogenanntes Rebalancing durchzuführen. Sind die Kurse stark gestiegen, bedeutet das, gewinnbringende Papiere zu verkaufen und so Gewinne zu sichern. Sind die Kurse dagegen stark gefallen, können Wertpapiere zu deutlich niedrigeren Kursen nachgekauft werden. Diese Rebalancing-Strategie bietet sich vor allem dann an, wenn das Portfolio eine feste Aufteilung haben soll (z.B. 50 Prozent Aktien und 50 Prozent Anleihen) oder nur einen bestimmten Anteil am Gesamtvermögen ausmachen soll (z.B. 30 Prozent).
Im Rahmen der Aktionswochen bietet die GVI bis zum 15. Februar unter www.geldundverbraucher.de in der Rubrik\“Gratis\“einen kostenlosen Depotcheck, Tipps zu sinnvollen Anlagekonzepten und Umschichtungen an. Darüber hinaus stehen die Experten der GVI zwischen 11 und 16 Uhr telefonisch unter 07131-913320 zum Thema zur Verfügung. Anfragen können auch per E-Mail an info@geldundverbraucher.de gestellt werden.
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