Das Geheimnis, mit 40 Jahren mit eigenen Eizellen schwanger zu werden

Was ist PGT-A oder PID-A und wie funktioniert es?
PGT-A steht für\“Preimplantation Genetic Testing for Aneuploidy\“, also ein genetisches Screening zur Erkennung chromosomaler Auffälligkeiten im Embryo vor dem Transfer.
Im deutschsprachigen Raum ist diese Technik auch als PID-A (Präimplantationsdiagnostik zur Aneuploidie-Erkennung) bekannt. Sie gehört zur Gruppe der PID-Verfahren, die vor der Einpflanzung genetische Informationen liefern.
Ziel dieses Tests ist es, ausschließlich Embryonen mit einem normalen Chromosomensatz auszuwählen. So können die Erfolgschancen erhöht und Fehlversuche vermieden werden, insbesondere bei Frauen über 40.
Diese Methode wird nicht zur Geschlechtsselektion eingesetzt und ist in Ländern wie Spanien fester Bestandteil vieler IVF-Behandlungen.
In Deutschland eingeschränkt, in Spanien etabliert
In Deutschland ist die Präimplantationsdiagnostik gesetzlich stark eingeschränkt und nur in seltenen Ausnahmefällen erlaubt. Für die meisten Frauen mit Kinderwunsch bleibt PID-A dort nicht zugänglich.
In Spanien hingegen ist PGT-A legal, medizinisch anerkannt und weit verbreitet. BeiVida Fertilityin Madrid und Alicante wird sie routinemäßig angewendet, vor allem bei Patientinnen über 40, die mit ihren eigenen Eizellen schwanger werden möchten.
Nur ein Embryo von fünf ist ab 40 genetisch gesund
\“Bei Frauen ab 40 ist im Durchschnitt nur etwa einer von fünf Blastozysten chromosomal gesund\“, erklärt Dr. Katharina Spies, ärztliche Direktorin von Vida Fertility.
\“Ohne PGT-A oder PID-A kommt es daher oft zu wiederholten Transfers von Embryonen, die von vornherein keine Chance haben. Das ist nicht nur medizinisch frustrierend, sondern auch emotional sehr belastend.\“
Hinzu kommt: In dieser Altersgruppe ist es bereits schwierig,überhaupt zwei oder drei Blastozysten zu erreichen. Die gezielte Auswahl der genetisch gesunden Embryonen kann einen entscheidenden Unterschied machen.
Zeit ist entscheidend
\“Ich höre viel zu oft den Satz: Hätte ich das doch früher gewusst\“, berichtet Natasa Tuñon, zuständig für die Betreuung deutschsprachiger Patientinnen bei Vida Fertility.
Viele Frauen kommen zu spät in die Klinik und haben dann keine andere Option mehr als die Eizellspende.\“In vielen Fällen hätte ein halbes Jahr früher gereicht, um mit den eigenen Eizellen zu arbeiten. Ab 40 zählt jeder Zyklus.\“
Was tun? Nicht zögern, Antworten suchen
Bei Vida Fertility steht ein deutschsprachiges Team aus fünf Personen bereit, darunter Dr. Spies als medizinische Direktorin.
Eine unverbindliche Videoberatung in deutscher Sprache kann bereits viele Fragen klären und erste diagnostische Schritte ermöglichen.
Werüber 40 noch Mutter werden möchte, sollte aktiv werden. Je früher die richtige Information kommt, desto mehr Möglichkeiten bleiben.
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