Dürre-geplagte Bio-Höfe – Branchenverband hofft auf Kundentreue / BÖLW-Vorsitzende Andres:\“Jeder Cent in Bio ist eine Investition in Resilienz\“

In Teilen der Landwirtschaft führten Hitze und Trockenheit zu verkümmerten Körnern, wodurch Erträge und Qualitäten vor allem beim Sommergetreide wie Hafer hinter den Vorjahreswerten zurückblieben. Andres hob hervor, dass die Höfe rund zehn Prozent ihres Jahresumsatzes von etwa 18 Milliarden Euro durch Direktvermarktung erwirtschaften. Die Betriebe versuchten so vielfältig und regional angepasst zu arbeiten, dass sie bestmöglich unter den harschen Bedingungen des Klimawandels aufgestellt seien.\“Jeder Cent für ein Bio-Lebensmittel ist dabei eine Investition in Artenvielfalt, in sauberes Wasser und in eine resiliente Landwirtschaft, die nicht abhängig ist von fossil erzeugten Düngern aus Staaten wie Russland\“, sagte die BÖLW-Vorsitzende gegenüber noz weiter.
Der BÖLW ist der Spitzenverband deutscher Erzeuger, Verarbeiter und Händler von Bio-Lebensmitteln und vertritt als Dachverband die Interessen der Ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft in Deutschland. Rund 56.500 Betriebe gehören dazu.
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