Cybersecurity als Gemeinschaftsaufgabe: Zwei Drittel der deutschen Unternehmen setzt auf IT-Sicherheitsanbieter

Die Abwehr von Cyberangriffen erfordert nicht nur die Wahl der passenden technischen Lösungen. Oft ist auch der Einsatz eines externen Dienstleisters notwendig, um den gestiegenen Anforderungen an IT-Sicherheit gerecht zu werden. Dieser verfügt über das nötige Know-how und Fachpersonal in ausreichender Stärke. Der Wirtschaft mangelt es häufig daran. Die repräsentative Studie „Cybersicherheit in Zahlen“ zeigt, dass für die deutsche Wirtschaft Servicepartner zunehmend wichtig sind. Nur etwa jedes zwanzigste Unternehmen (6 Prozent) kommt bei der IT-Sicherheit ohne externe Hilfe aus.
„Cybersicherheit ist heute eine Gemeinschaftsaufgabe: Kein Unternehmen muss die wachsenden Herausforderungen allein bewältigen. Die enge Zusammenarbeit mit spezialisierten Dienstleistern, starken Netzwerken und verlässlichen Partnern schafft die Grundlage, um digitale Risiken beherrschbarzu machen und gleichzeitig Innovation und Vertrauen zu stärken. Gerade mit Blick auf zunehmende regulatorische Anforderungen wie NIS-2 wird der Austausch von Wissen und Erfahrung immer wichtiger, um Sicherheit nachhaltig und verantwortungsvoll in Unternehmen zu verankern“, sagt Andreas Lüning, Mitgründer und Vorstand von G DATA CyberDefense.
Branchenspezifische Zusammenarbeit wichtig
Viele Unternehmen nutzen bei der IT-Sicherheit branchenspezifische Netzwerke und Initiativen. Dazu gehören beispielsweise Hochschulkooperationen oder bei Städten und Landkreisen auch kommunale Einkaufsverbände. Der Austausch von Informationen und Erfahrungen wird damit zu einem wichtigen Bestandteil moderner Sicherheitsstrategien. Hintergrund ist vor allem die zunehmende Komplexität derBedrohungslage, aber auch der Regulatorik. Beispielsweise setztNIS-2komplexe Standards bei der Cybersicherheit von Unternehmen in verschiedenen Wirtschafszweigen. Hinzu kommt: Viele Cyberangriffe betreffen ganze Lieferketten oder Branchen gleichzeitig. Der Austausch innerhalb von Netzwerken und Forschungskooperationen hilft dabei voneinander zu lernen und gemeinsam für mehr IT-Security zu sorgen.
Cybersicherheit in Zahlen zum Download
„Cybersicherheit in Zahlen“ erschien bereits zum fünften Mal und zeichnet sich durch eine hohe Informationsdichte und besondere methodische Tiefe aus: Mehr als 5.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland wurden im Rahmen einer repräsentativen Online-Studie zur Cybersicherheit im beruflichen und privaten Kontext befragt. Die Fachleute von Statista haben die Befragung eng begleitet und können dank einer Stichprobengröße, die weit über dem branchenüblichen Standard liegt, belastbare und valide Marktforschungsergebnisse im Magazin „Cybersicherheit inZahlen“ präsentieren. Darüber hinaus haben die Marktforscher Zahlen, Daten und Fakten aus mehr als 300 Statistiken zu einem umfassenden Nachschlagewerk der IT-Sicherheit zusammengeführt.
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