CSU-Landtagsfraktion tagt in der Münchner Synagoge: Klare Haltung gegen Antisemitismus

Der CSU-Fraktionsvorsitzende Klaus Holetschek betont:\“Nach den Schrecken der Schoah wieder Orte und Räume für jüdisches Leben in Deutschland zu schaffen, war alles andere als selbstverständlich – es brauchte großen Mut und Vertrauen. Dieses Vertrauen nehmen wir als Auftrag: Wir stehen ohne Wenn und Aber an der Seite der jüdischen Gemeinden in Bayern, wir schützen jüdisches Leben, und wir machen klar: Antisemitismus – ob von rechts, von links oder islamistisch motiviert – hat in unserem Land keinen Platz.\“
Dr. Ludwig Spaenle der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus sagt:\“Der millionenfache Mord an Jüdinnen und Juden durch die Nationalsozialisten gehört zu den dunkelsten Kapiteln der Menschheitsgeschichte – diese Wahrheit muss gerade jungen Menschen immer wieder vermittelt werden. Nie wieder ist keine Floskel, sondern historische Pflicht: Wir wollen, dass jüdisches Leben in Bayern sichtbar, sicher und selbstverständlich ist – in den Schulen, an den Universitäten, in Kultur, Wirtschaft und im Alltag.\“
Karl Freller, Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten fügt hinzu:\“Die Gedenkstätten in Bayern sind zentrale Orte des Lernens und der Verantwortung. Sie machen die Verbrechen der Nationalsozialisten sichtbar und stärken damit das Bewusstsein für die Folgen von Antisemitismus, Ausgrenzung und Menschenverachtung. Erinnerungskultur ist aktive Präventionsarbeit – sie schützt jüdisches Leben heute und ist unverzichtbar für eine wehrhafte Demokratie.\“
Dr. h.c. mult. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern:
\“Jüdische Menschen haben in Bayern ihre Heimat gefunden. Das war niemals selbstverständlich und ist doch Realität geworden. Diesen Zustand auch zu erhalten, ist heute zu einer drängenden Aufgabe geworden. Das Sicherheitsgefühl vieler Gemeindemitglieder nimmt seit Jahren ab, die Sorgen vor verbalen und tätlichen Übergriffen nehmen zu. Der Judenhass, der sich am und nach dem 7. Oktober 2023 Bahn gebrochen hat, bleibt auch bei uns deutlich zu spüren.
Trotz alledem bin ich weiterhin Optimistin – auch weil ich sehe, dass die Politik in unserem Land diese Entwicklung nicht einfach geschehen lässt, sondern sie aktiv bekämpft, mit Worten und mit Taten. Vor diesem Hintergrund bin ich der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag sehr dankbar für ihren heutigen Besuch in unserem Gemeindezentrum: Er sendet das klare Signal, dass wir als jüdische Gemeinschaft nicht allein stehen.\“
Gady Cronich, Generalsekretär der Europäischen Rabbinerkonferenz:
\“Antisemitismus ist kein Meinungsstreit , sondern Hass – und er trifft Jüdinnen und Juden ganz konkret in ihrem Alltag, in ihrer Sicherheit und in ihrer Würde. Wir erwarten eine klare Haltung: Null Toleranz gegenüber antisemitischer Hetze – auf der Straße, im Netz und in jeder gesellschaftlichen Mitte. Jüdisches Leben gehört sichtbar und selbstverständlich zu diesem Land – und es braucht Schutz, Solidarität und Konsequenzen statt Wegsehen. Besonders danke ich dem bayerischen Ministerpräsidenten und der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag für die klare und konsequente Haltung gegen Antisemitismus und für den spürbaren Einsatz zumSchutz jüdischen Lebens in Bayern.\“
Pressekontakt:
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