Bundeszahnärztekammer will konstruktiven Dialog mit dem BMG unter Carsten Linnemann fortsetzen

Dr. Romy Ermler MBA, Präsidentin der BZÄK:\“Das Gesundheitssystem zukunftsfest zu machen, ist die zentrale Aufgabe aller Akteure im Gesundheitswesen. Die Herausforderungen sind komplex und vielfältig, die BZÄK steht für einen konstruktiven Dialog mit dem neuen Gesundheitsminister über die notwendigen Reformprozesse gerne zur Verfügung. Aus Sicht der Zahnärzteschaft kommt es nun darauf an, die Eigenverantwortung zu stärken, die freiberuflichen Strukturen zu festigen, unnötige Bürokratie konsequent abzubauen und die Prävention als gesundheitspolitisches Leitprinzip weiter auszubauen. Dazu gehört auch, die wirtschaftliche Grundlage der Praxen zu sichern.\“
Die BZÄK sieht dabei Schnittmengen mit Carsten Linnemann aus seiner Zeit als Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) sowie als CDU-Generalsekretär. Unter seiner Ägide hat die MIT u.a. Beschlüsse zum Bürokratieabbau, zu Patientenschutz und Qualitätssicherung sowie zum Wettbewerb im dualen Krankenversicherungssystem gefasst. Hieran möchte die BZÄK ihren Dialog anknüpfen. Bei knapper werdenden Ressourcen muss die Stärkung der Eigenverantwortung, wie sie in der Zahnmedizin bereits verankert ist, im Zentrum notwendiger Reformen stehen.
Zugleich dankt die Bundeszahnärztekammer Nina Warken für die offene Zusammenarbeit während ihrer Amtszeit als Bundesgesundheitsministerin. Sie hat in einer anspruchsvollen Phase Verantwortung übernommen und wichtige Reformdebatten angestoßen. Für ihre neue Aufgabe als Chefin des Bundeskanzleramtes wünscht die BZÄK ihr alles Gute, weiterhin viel Erfolg und setzt auf eine Fortsetzung des Dialogs auch in dieser neuen Funktion.
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