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Brückenschlag nach Shanghai: SCCH unterzeichnet zukunftweisende Kooperation

 

Echte Innovation entsteht dort, wo unterschiedliche Perspektiven, Kulturen und Kompetenzen aufeinandertreffen. Vor diesem Hintergrund nutzte das Software Competence Center Hagenberg (SCCH) eine vom Innovationorbit organisierte Delegationsreise nach China, um eine zukunftsweisende Partnerschaft zu besiegeln. In Shanghai unterzeichnete SCCH-Geschäftsführer Markus Manz ein Memorandum of Understanding (MoU), das die Kooperation mit der University of Shanghai for Science and Technology (USST) sowie dem China-Austria Sutong Eco-Park offiziell verankert.

Synergien zwischen Forschung und industrieller Anwendung

Das SCCH, verfolgt als führendes Zentrum für angewandte Forschung in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Software und Data Science sowie Quantum Computing ein klares Ziel: exzellente akademische Forschung mit den realen Herausforderungen der Industrie zu verknüpfen. Die neue Partnerschaft mit der USST und demSu-Xi-Tong Science&Technology Park bietet hierfür die ideale Plattform. Während die USST herausragende Expertise in den Ingenieurswissenschaften einbringt, schafft der Eco-Park ein Umfeld, in dem neue Technologien direkt in industrielle Anwendungen transformiert werden können.

Markus Manz, CEO des SCCH, betonte in seiner Ansprache an der 1906 gegründeten University of Shanghai (USST) die strategische Bedeutung dieses Schulterschlusses: „Wirksamer Technologietransfer braucht die enge Verzahnung von Wissenschaft und Praxis. Für das SCCH ist diese Vereinbarung der Beginn einer Kooperation, in der wir die Brücke zwischen erstklassiger akademischer Forschung und den konkreten Herausforderungen der Industrie schlagen. Das MoU bildet das operative Fundament, um unsere Innovationskraft mit globalen Partnern zu skalieren und technologische Standards gemeinsam zu definieren.“

Vertrauen als Basis für den Erfolg

Über die rein technologische Zusammenarbeit hinaus sieht Manz in der Kooperation einen weiteren wesentlichen kulturellen Mehrwert. China gilt weltweit als einer der dynamischsten Innovationsstandorte für neue Technologien. Der Austausch ermöglicht es beiden Seiten, voneinander zu lernen undunterschiedliche Perspektiven zu vereinen. „In Partnerschaften wie diese handeln Menschen. Es geht darum, langfristige Beziehungen aufzubauen, Ideen auszutauschen und Vertrauen zwischen Institutionen und Kulturen zu festigen“, so Manz weiter. Geplante gemeinsame Forschungsprojekte sowie Austauschprogramme für Forschende und Studierende sollen dieses Vertrauen in den kommenden Jahren weiter vertiefen.

Von Shanghai nach Hagenberg

Bereits im Mai setzt das SCCH den Dialog in Hagenberg fort.„Wir erwarten die chinesische Delegation vor Ort, um die Kooperation auf europäischem Boden zu vertiefen und nächste Projektschritte zu planen“, so Manz.

Statements der Delegationsmitglieder

Ludovit Garzik vom Innovationorbit erklärt: „Ich freue mich, dass durch das Programm von Innovationorbit mit der neuen Kooperation zwischen dem SCCH und der TU Shanghai eine neue Brücke zwischen China und Österreich errichtet werden konnte, die uns in Zukunft mit den wichtigsten Technologiezentren und Märkten in Asien verbinden wird“.

Als Teil der Delegation unterstrich Johann Hoffelner, CEO des Linz Center of Mechatronics (LCM), die Bedeutung internationaler Vernetzung:„Die Teilnahme an dieser Reise ist für uns ein logischer Schritt. Mechatronik ist längst keine rein lokale Disziplin mehr – sie ist der technologische Herzschlag einer vernetzten Welt. Internationale Kooperationen sind für uns daher essenziell“.

Der Leiter des OÖ IT-Cluster, Frederic Hadjari, ergänzt dazu: „Internationale Vernetzung ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für Innovationsstandorte. Deshalb haben wir bereits im vergangenen Jahr den Kontakt zur TU in Shanghai aufgebaut – umso erfreulicher ist es, dass das Software Competence Center Hagenberg diese Chance nun aktiv aufgreift“.

Der Gründer von TOM Robotics, Thomas Strasser-Krauss, begleitete die Unterzeichnung des MoU an der Shanghai University als Teil der Delegation und sieht in der vertieften Zusammenarbeit mit China eine bedeutende Chance internationale Innovationsnetzwerke zu stärken und den Zugang zu dynamischen Märkten sowie technologischen Partnerschaften nachhaltig auszubauen. „Die Zusammenarbeit mit China eröffnet österreichischen Startups neue Chancen, globale Innovationsnetzwerke zu nutzen und technologische Partnerschaften nachhaltig auszubauen“, so Strasser-Kauss.

Das Software Competence Center Hagenberg GmbH (SCCH) ist ein unab-hängiges Forschungszentrum für Softwareentwicklung in Österreich und gehört als Member of UAR Innovation Network zu den Beteiligungsgesell-schaften der Upper Austrian Research GmbH, der Forschungsleitgesell-schaft des Landes Oberösterreich. Derzeit beschäftigt das SCCH 120 Mitar-beiter*innen aus 18 verschiedenen Nationen. Die Forschungsschwerpunkte des SCCH liegen sowohl in der Entwicklung von Softwarelösungen für die Produktionstechnologie als auch in der Analyse von Daten, die durch ler-nende Systeme generiert werden. Diese Dualität an Schwerpunkten ist es-senziellfür die Realisierung von Industrie 4.0, Quantencomputing und KI-Technologien. Das SCCH wird als COMET-Zentrum – Competence Centers for Excellent Technologies – von der Republik Österreich – konkret dem Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) und dem Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) – und von dem Land Oberösterreich unterstützt.

www.scch.at

Posted by on 25. März 2026.

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Categories: Allgemein

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