Biogasrat+ erneuert Forderung nach Erhalt der Doppelanrechnung für erneuerbare fortschrittliche Biokraftstoffe aus Deutschland und Europa

Bio-LNG und Bio-CNG werden in Deutschland nachhaltig aus Rest- und Abfallstoffen produziert und schaffen in Deutschland Arbeitsplätze und Wohlstand. Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Entwicklungen im Nahen Osten muss die erfolgreiche Förderung heimisch erzeugter erneuerbarer fortschrittlicher Biokraftstoffe wesentlich stärker in den politischen Fokus rücken. Bio-LNG und Bio-CNG leisten nicht nur einenerheblichen Klimaschutzbeitrag, sie stehen vor allem für Versorgungssicherheit und Versorgungsunabhängigkeit und gewährleisten damit eine funktionierende Transportlogistik in Deutschland, die das Rückgrat der heimischen Wirtschaft ist. Wir erneuern daher unsere Forderung an die Abgeordneten der Regierungsfraktionen, im weiteren Gesetzgebungsverfahren die doppelte Anrechenbarkeit für fortschrittliche Biokraftstoffe aus Europa fortzuführen, so wie es europarechtlich in der RED III vorgesehen ist. Heimische Produzenten sind auf ein wettbewerbliches Level-playing-field und auf Planungs- und Investitionssicherheit angewiesen – all das wurde im Koalitionsvertrag der aktuellen Bundesregierung vereinbart und daran müssen sich auch die Abgeordneten der Regierungsfraktionen im Bundestag messen lassen.
Der Biogasrat+ e. V. ist der Verband für dezentrale erneuerbare Energieerzeugung- und Energieversorgung und vertritt die Interessen der führenden Marktteilnehmer der Bioenergiebranche. Im Vordergrund steht dabei die Markt- und Systemintegration der erneuerbaren Energien entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Biogas und insbesondere Biomethan können im Strom-, Wärme- und Verkehrssektor wesentlich dazu beitragen, die klimapolitischen Zielvorgaben zu erfüllen und das sozialverträglich, nachhaltig erneuerbar und kosteneffizient. Aus diesem Grund setzt sich der Verband für einen stärkeren Einsatz von Biomethan in allen Nutzungspfaden ein, indem rechtliche Rahmenbedingungen optimiert und zugleich Planungs- und Investitionssicherheit fürdie Marktakteure geschaffen werden, um die bestehenden Potenziale der Biogas- und Biomethanerzeugung zu heben.
Pressekontakt:
Michelle Ehrle
Pressesprecherin
michelle.ehrle@biogasrat.de
Tel. +49 30 509 461 61
Posted by on 4. März 2026.
Tags: neuer-ffnung, thg-quote, treibhausgasemissionen, verkehrssektor, weihnachten
Categories: Allgemein