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BAFA-Beratungsförderung läuft aus – Ein Erfolgsprogramm für den Mittelstand, das eine Zukunft verdient

 

Nürnberger Beraternetzwerk würdigt digitale Antragsstrecke und den Support der BAFA-Leitstellen – und appelliert an die Politik, den niederschwelligen Zugang zu geförderter Beratung fortzuführen und auszubauen, statt ihn einer kurzfristigen Sparpolitik zu opfern.

Nürnberg, 22. Juli 2026 – Zum 31. Dezember 2026 endet die Geltungsdauer der Förderrichtlinie\“Förderung von Unternehmensberatungen für KMU\“des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Die Alchimedus Management GmbH aus Nürnberg, seit 1998 Partner von Unternehmensberatungen im deutschsprachigen Raum, zieht eine positive Bilanz des Programms – aus der Perspektive der kleinen und mittleren Unternehmen, die von Beraterinnen und Beratern des Alchimedus-Netzwerks begleitet wurden. Zugleich richtet das Unternehmen einen deutlichen Appell an die Politik: Der niederschwellige Zugang zu professioneller Beratung müsse über 2026 hinaus erhalten und ausgebaut werden.

Bilanz aus Sicht des Mittelstands: Beratung, die Entscheidungen ermöglicht

Was hat das Programm bewirkt? Die Antwort zeigt sich am deutlichsten dort, wo sie zählt: in den Betrieben. Aus der Begleitung von mehreren hundert Beratungsmandaten durch Beraterinnen und Berater des Alchimedus-Netzwerks ergibt sich ein klares Bild. Der Zuschuss von 50 bis 80 Prozent bei einer Bemessungsgrundlage von bis zu 3.500 Euro je Projekt hat die Schwelle gesenkt, ab dersich Inhaberinnen und Inhaber kleiner und mittlerer Unternehmen professionellen Rat leisten – und vor allem: leisten wollen. Strategieentwicklung, Digitalisierung, Personalgewinnung, Unternehmensnachfolge und zuletzt verstärkt der Einsatz Künstlicher Intelligenz wurden so vom aufgeschobenen Vorhaben zur getroffenen Entscheidung.

_\“Organisationen scheitern selten an fehlender Erkenntnis, sie scheitern an fehlender Festlegung. Genau hier hat das BAFA-Programm gewirkt: Es hat aus dem Zaudern ein Handeln gemacht. Für viele Mittelständler war der geförderte Beratungstag der erste Schritt zu einer ganzheitlichen Vitalisierung ihres Unternehmens\“, _sagt Sascha Kugler, Gründer und Geschäftsführer der Alchimedus Management GmbH und Autor von mehr als zwanzig Managementbüchern.

Digitale Antragsstrecke und Leitstellen: Verwaltung, die funktioniert

Bemerkenswert ist die Bilanz auch dort, wo staatliche Programme sonst häufig Kritik ernten: im Verfahren. Die vollständig digitale Antragsstrecke über das BAFA-Onlineportal – von der Antragstellung über den Upload der Unterlagen bis zum Verwendungsnachweis – hat sich in der Praxis als vorbildlich erwiesen. Medienbrüche entfallen, Bearbeitungsstände sind nachvollziehbar, und die vorgeschaltete Prüfung durch die Leitstellen – darunter die Förderungsgesellschaft des BDS – DGV mbH für die gewerbliche Wirtschaft und Freie Berufe, die DIHK Service GmbH, die BBG Bundesbetriebsberatungsstelle, der Zentralverband des Deutschen Handwerks und weitere Träger – sorgt dafür, dass formale Mängel frühzeitig korrigiert werden, statt zu Ablehnungen zu führen. Für Beraterinnen, Berater und v.a. Unternehmen bedeutet das: planbare Prozesse und verlässliche Auszahlungen.

Die Nachfrage bestätigt den Befund: Nach Angaben des BAFA stieg die Zahl der Förderanträge von 24.000 im Jahr 2024 auf rund 30.000 im Jahr 2025 (Stand: 30. November 2025) – ein Zuwachs von 25 Prozent. Bereits bis Ende November 2025 wurden kleine und mittlere Unternehmen mit einem Volumen von rund 31 Millionen Euro gefördert. (Quelle: BAFA, Jahresrückblick 2025, www.bafa.de).

Der Appell: Erhalten und ausbauen – gerade jetzt

Mit dem Auslaufen der Förderrichtlinie zum 31. Dezember 2026 steht die Anschlussfrage im Raum. Alchimedus verbindet die Bilanz deshalb mit einem klaren Appell an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Der niederschwellige Einstieg in professionelle Beratung darf nicht dem Rotstift einer kurzfristigen Sparpolitik zum Opfer fallen. Die Gleichzeitigkeit von KI-getriebener Disruption, angespannter Konjunktur, wachsenden Unternehmenskrisen und dem überfälligen Wachstumsschub für den Standort Deutschland macht externe Expertise für kleine und mittlere Unternehmen wichtiger denn je – nicht entbehrlicher.

_\“Wer beim Zugang des Mittelstands zu Wissen spart, spart an der Wurzel des Wachstums. Eine Volkswirtschaft, die ihre kleinen und mittleren Unternehmen durch die größte Transformation seit Jahrzehnten führen will, braucht dieses Programm als Befähiger – fortgeführt, vereinfacht und ausgebaut. Wir hoffen sehr, dass Anfang 2027 eine Nachfolgeregelung steht, die nahtlos anschließt\“, _so Kugler weiter.

Das Alchimedus-Netzwerk wird die Entwicklung eng begleiten und seine Beraterinnen und Berater sowie deren Mandanten frühzeitig über eine Nachfolgeregelung informieren.

Zahlen und Fakten zum Programm\“Förderung von Unternehmensberatungen für KMU\“(Nachfolger der\“Förderung unternehmerischen Know-hows\“) Stand: Juli 2026

* Laufzeit der Förderrichtlinie: 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2026
* Förderquoten: 50 Prozent (alte Bundesländer inkl. Berlin und Region Leipzig) und 80 Prozent (neue Bundesländer sowie Regionen Lüneburg und Trier)
* Bemessungsgrundlage: Bis zu 3.500 Euro netto je Beratungsprojekt; maximal zwei geförderte Beratungen pro Jahr, fünf innerhalb der Programmlaufzeit.
* Trägerschaft: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, kofinanziert durch den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus)

Posted by on 22. Juli 2026.

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Categories: Allgemein

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