Bühnenpräsenz: 9 Tipps für Redner, Moderatoren&Co.
Das erste Mal vor Menschen zu stehen, ist für viele Menschen eine Herausforderung und nicht selten mit Lampenfieber verbunden. Egal, ob es um einen Vortrag, eine Produktpräsentation oder die Moderation einer Veranstaltung geht, die Art und Weise, wie man sich auf einer Bühne gibt, ist auf viele Situationen übertragbar. Wir habeneinige hilfreiche Tipps, um vor Publikum zu brillieren.
- Bereiten Sie sich vor
Egal, aus welchen Gründen Sie auf einer Bühne stehen und Menschen Ihnen zuhören, Sie sollten es keinesfalls verpassen, sich auf diesen Moment vorzubereiten. Vor allem oder gerade dann nicht, wenn Sie bereits jahrelange Erfahrung und Übung haben, sollten Sie sich dennoch vergegenwärtigen, was Ihr Ziel mitIhrem Auftritt ist. Hierbei können verschiedene Ideen hilfreich sein, z. B. das Gesagte vor dem Spiegel aufsagen, sich Stichpunkte auf Moderationskarten notieren oder auch Atem- und Meditationsübungen, um fokussiert auf die Bühne zu gehen. Ein kritischer Blick auf die Uhr vorab hilft ebenfalls, eine Rede, Präsentation o.ä. kompakt und schlüssig zu halten.
- Kennen Sie Ihre Zielgruppe
Die Art und Weise, wie Sie sich geben, sowie Ihre Wortwahl sollten sich idealerweise an Ihrer Zielgruppe orientieren. Holen Sie sich daher Informationen zu Ihrer Zuhörerschaft ein, sofern möglich. Dadurch, dass Sie die Erwartungen Ihrer Zuhörer kennen, können Sie gezielt darauf eingehen und so die nötige Aufmerksamkeit erlangen.
- Üben Sie den Umgang mit Mikrofonen
Gerade unerfahrene oder erstmalige Bühnenredner und Moderatorinnen empfinden Mikrofone häufig als Fremdkörper. Schließlich spricht man auch nicht mit Hand vor dem Mund und so kann man häufig beobachten, dass das Mikrofon sich immer weiter absenkt – bis letztlich vom Vortrag nicht mehr viel zu hören ist. Wenn Sieungeübt im Umgang mit Mikrofonen sind, ist es ratsam, eine kleine Flasche, einen Stift oder etwas Vergleichbares in die Hand zu nehmen und sich das Mikrofon vorzustellen.
Dasselbe giltübrigens auch, wenn Sie wissen, dass das Mikrofon an einem Ständer befestigt lediglich vor Ihnen steht. Nehmen Sie sich dann die Zeit, das Mikrofon auf Ihre Körpergröße einzustellen, um beim Davorstehen nicht zu verkrampfen. Am einfachsten ist es natürlich, wenn Sie ein Headset verwenden, dann können Sie ganz normal sprechen, ohne sich etwas vor den Mund zu halten oder auf der Stelle stehenbleiben zu müssen.
- Wählen Sie Ihr Outfit bewusst
In puncto Outfit geht es einerseits ebenfalls um die Erwartungen Ihrer Zielgruppe, andererseits aber auch um Ihr individuelles Sicherheitsgefühl. Eine Rede vor konservativen Anzugträgern sollte man nicht in schlabbrigen Freizeitklamotten halten und vice versa. Dennoch sollten Sie sich in jedem Outfit maximal wohlfühlen, denn wenn die Schuhe drücken oder das Hemd zu klein ist, besteht die Gefahr, dass sich dies bemerkbar machtund vom eigentlichen Thema ablenkt. Viele bühnenerfahrene Menschen schwören zudem auf atmungsaktive bzw. schweißresistente Kleidung, bei denen Schweißflecken nicht auffallen.
- Achten Sie auf Ihre Körpersprache
DasÜben vor dem heimischen Spiegel hat einen weiteren Vorteil: Sie können genau beobachten, wie Sie sich bewegen und geben. Stehen Sie stocksteif oder benutzen Sie auch Arme, Beine und Gestik, um dem Gesagten zusätzlich Ausdruck zu verleihen? Seien Sie sich im besten Fall Ihrer Ausstrahlung bewusst und binden Sie Ihre Körpersprache aktiv in Ihre Zeit auf der Bühne ein. Dadurch können Sie stellenweise sogar auf gesprochene Worte verzichten und Mimik und Gestik für sich sprechen lassen. Nutzen Sie außerdem bewusste Pausen, sodass das Publikum kurz über das nachdenken kann, was Sie gesagt haben.
- Verstellen Sie sich nicht
Ein ganz wichtiger Punkt: Seien Sie authentisch! Wenn Sie nicht gerade talentierter Schauspieler sind und sich perfekt in andere Rollen hineinversetzen können, lautet das oberste Gebot: Seien Sie so, wie Sie sind. Versuchen Sie nicht, eine bestimmte Sprache oder Verhaltensweisen zu imitieren. Derartige „Allüren“ lenken ab und kommen beim Publikum in der Regel nicht gut an.
- Halten Sie den Blickkontakt
Ob Sie gerade am Erzählen sind, gestikulieren oder kurz eine Pause machen, schauen Sie Ihren Zuhörern so oft es geht in die Augen und halten Sie den Blickkontakt. Nichts wirkt gelangweilter und desinteressierter als jemandem zuschauen zu müssen, der pausenlos auf den Boden, seine Notizen oder gar zum Fenster rausschaut. Daher ist es auch umso wichtiger, gut vorbereitet die Bühne zu betreten. Denn wenn Sie wissen, was Sie sagen wollen und nur ab und zu auf Ihre Moderationskarten schauen, gelingt der Blick ins Publikum auch sehr viel besser und Ihr Auftreten wirkt um einiges natürlicher und authentischer.
- Geben Sie Ihrem Publikum etwas mit
Eine fesselnde Rede kann bereits sehr beflügelnd wirken, aber nicht immer geht es um große Worte. Gerade bei betrieblichen Veranstaltungen oder auf Messen ist es entscheidend, dass sich die Hörerschaft auch nach Ihrem Auftritt noch an Sie oder Ihr Unternehmen bzw. Ihren Auftraggeber erinnern. Werbegeschenke, wiebedruckte Feuerzeuge, Kugelschreiber oder auch Infomaterial können hierbei helfen. Auch im Sinne der Selbstvermarktung kann es von Vorteil sein, ein paar Goodies zu verteilen oder auszulegen, sodass sich Interessierte selbst bedienen können. AufLoopper.de finden Sie eine große Auswahl, um sich im Gedächtnis Ihrer Zuhörer zu verankern.
- Arbeiten Sie mit Bildern, Videos, etc.
Last but not least ist es für Bühnenredner sowie Zielgruppe oft angenehmer, wenn man nicht nur zuhören, sondern auch etwas sehen kann. Eine kleine Präsentation sorgt dafür, dass das Auge wandern kann, ohne den roten Faden zu verlieren. Gleichzeitig wird die multisensorische Wahrnehmung angeregt, wodurch es denmeisten Menschen leichter fällt, das Gesagte auch wirklich zu behalten. Der Einsatz von Bildern, Videos& Co. sollte jedoch mit Bedacht gewählt werden. Wenn an eine Leinwand lediglich projiziert wird, was ohnehin gesagt wurde, verpufft der Effekt. Arbeiten Sie mit Stichpunkten, Eselsbrücken, Fotos und lassen sie Videos für sich sprechen – je nach Anlass und Relevanz.
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