Arbeiten jenseits des Büros: wie die moderne Arbeitswelt immer flexibler wird
Die Arbeitswelt unterliegt zum aktuellen Zeitpunkt einem Wandel, wie er in einer derart gravierenden Form zuletzt zu Beginn des Industriezeitalters beobachtet wurde. Das bringt Herausforderungen mit sich, gleichermaßen aber auch Chancen – eine davon ist, in vielen Berufen gar nicht mehr zwangsläufig vor Ort sein zu müssen. Dahingehend ist es an Unternehmen, die dafür erforderlichen Strukturen zu schaffen.
Feste Arbeitsplätze weichen flexiblen Arbeitsmodellen
Die kontinuierlich voranschreitende Digitalisierung, der zunehmende Einsatz vonKünstlicher Intelligenz und intelligente Cloud-Lösungen: Schon allein aufgrund der schieren Anzahl von digitalen Werkzeugen ist es Fachkräften heutzutage vielmals möglich, das Büro tage- oder sogar wochenlang zu meiden, ohne dass darunter die eigene Produktivität oder die Erfüllung der übertragenenAufgaben leidet. Wo gearbeitet wird, lässt sich heute also nicht mehr so einfach und klar wie noch vor 20 Jahren beantworten.
Die Möglichkeiten bezüglich der Wahl des Arbeitsplatzes sind durchaus vielfältig:
– das klassische Homeoffice
– Coworking-Spaces
– Cafés, Parks und andere schöne Orte zum mobilen Arbeiten
– hybride Arbeitsmodelle, bei denen flexibel zwischen mobilen und festen Arbeitsplätzen variiert wird
Team-Meetings müssen so nicht mehr im Konferenzraum stattfinden, eine Videokonferenz tut es für viele Mitarbeitende genauso. Daten werden über Cloud-Lösungen abgefragt oder abgelegt, digitale Projektmanagement-Tools stellen währenddessen sicher, dass alle Teammitglieder auf demselben Stand sind. Nutzen Unternehmen noch kollaborative Arbeitsplattformen, können Remote- und Vor-Ort-Arbeitende sich fortwährend synchronisieren, ohne dass darunter die Produktivität oder Abstimmung leidet.
Unabhängig vom Arbeitsort ist eine zuverlässige Erfassung der Arbeitszeit zwangsläufig notwendig, denn die schreibt schon der Gesetzgeber vor. Mit einerleistungsstarken Zeiterfassung Software lässt sich das anstandslos realisieren, denn wer abseits des festen Büros arbeitet, der kann auf solche Softwarelösungen problemlos digital zugreifen – und die eigene Arbeitszeit damit für alle nachvollziehbar und transparent dokumentieren.
Flexible Arbeitsmodelle haben viele Vorteile – und werden von vielen Fachkräften eingefordert
Pendelzeiten entfallen, wodurch sich für Mitarbeitende zugleich die\“indirekte\“Arbeitszeit reduziert. Außerdem lässt sich dadurch der Tagesablauf gleich viel individueller gestalten, was im Normalfall zu einer verbesserten Work-Life-Balance führt. Mitarbeitende werden stärker in die Eigenverantwortung genommen, was deren Autonomie steigert und typischerweise sehr positiv aufgenommen wird.
Unternehmen haben ebenso Vorteile: Flexible Arbeitsmodelle anzubieten steigert die Retention-Rate. Diese gibt an, wie gut es Unternehmen gelingt, wertvolle Fachkräfte mittel- und langfristig an sich zu binden. Bei der Suche nach neuen Fachkräften können Unternehmen ihren Suchradius, wenn sie flexible Arbeitsmodelle anbieten, deutlich erhöhen – mitunter können sie sogar bundesweit suchen. All das steigert die Arbeitergeberattraktivität, zudem kann es die laufenden Kosten des Unternehmens reduzieren, wenn Büroräume so komplett aufgegeben oder zumindest verkleinert werden können.
Herausforderungen identifizieren und Lösungen anbieten
Zu berücksichtigen ist als potenzieller Nachteil aber zugleich, dass die dauerhafte Arbeit im Homeoffice etwaseinsam sein kann – ob das so empfunden wird, ist aber vom Individuum abhängig. Zugleich verschwimmt die Grenze zwischen dem Privat- und Arbeitsleben, wenn die Arbeit fortan immer in den Privaträumen stattfindet. Coworking-Flächen könnten dieses Problem beispielsweise proaktiv lösen und soziale Interaktion mit Flexibilität vereinen. Vor allem jüngeren Fachkräften der Gen Z ist das wichtig: Sie sehen die flexible Wahl ihres Arbeitsplatzes zusehends als ein Muss und nicht länger nur als nur eine Option.
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