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80-Meter-Schiff vor dem Reichstag: Gesteinsindustrie fordert Rohstoffsicherung als Teil der Beschleunigungspolitik / Aktion im Berliner Regierungsviertel vor wichtigen Bundestagsdebatten

 

Einen Tag vor zentralen Beratungen des Deutschen Bundestages zu Infrastruktur, Bauplanung und Raumordnung fordert die deutsche Gesteinsindustrie eine stärkere Sicherung heimischer mineralischer Rohstoffe. Mit einer Kundgebung im Berliner Regierungsviertel und einem mit Gesteinskörnungen beladenen Motorschiff auf der Spree macht die Branche am Mittwoch, 24. Juni 2026, sichtbar, was aus ihrer Sicht in der aktuellen Beschleunigungspolitik bislang zu kurz kommt: die verlässliche Versorgung mit Sand, Kies und Naturstein.

\“In der politischen Debatte geht es viel um zusätzliche Investitionen und schnellere Genehmigungsverfahren für Bauprojekte. Entscheidend ist aber auch, ob die benötigten Baurohstoffe regional verfügbar bleiben\“, sagt Susanne Funk aus der Geschäftsführung des Bundesverbandes Mineralische Rohstoffe (MIRO).\“Wenn Rohstoffflächen nicht rechtzeitig gesichert und genehmigt werden, entstehen Engpässe genau dort, wo Deutschland Tempo machen will.\“

Am Donnerstag stehen im Bundestag unter anderem das Infrastruktur-Zukunftsgesetz sowie die Baugesetzbuch-Novelle einschließlich Änderungen im Raumordnungsrecht auf der Tagesordnung. MIRO begrüßt das Ziel der Bundesregierung, Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen, den Wohnungsbau zu stärken und die Infrastruktur des Landes zu modernisieren. Der Verband warnt jedoch davor, die Rohstoffsicherung weiterhin nur nachrangig zu behandeln.

Rohstoffe brauchen denselben Stellenwert wie die Projekte, die aus ihnen entstehen

Mineralische Rohstoffe sind die Grundlage nahezu jedes Bau- und Infrastrukturprojekts: von Wohngebäuden, Straßen und Brücken über Gleisanlagen und Stromtrassen bis hin zu Industrieanlagen. Gleichzeitig dauern Planungs- und Genehmigungsverfahren für neue oder erweiterte Gewinnungsstätten häufig viele Jahre. In einzelnen Regionen zeichnen sich bereits Engpässe ab.

MIRO fordert deshalb, die vorsorgende Sicherung von Lagerstätten sowie die Gewinnung und Aufbereitung heimischer mineralischer Rohstoffe im Raumordnungsrecht deutlich stärker zu verankern. Rohstoffsicherung müsse als Voraussetzung für Versorgungssicherheit, bezahlbares Bauen, industrielle Wertschöpfung und Klimaschutz

verstanden werden und gehört damit ins überragende öffentliche Interesse.

Mit einem rund 80 Meter langen Frachtschiff will die Branche ihre Forderungen unmittelbar vor dem Parlament sichtbar machen. Das mit Gesteinskörnungen beladene Schiff fährt durch das Regierungsviertel zwischen Reichstag, Paul-Löbe-Haus und Marie-Elisabeth-Lüders-Haus und wird zeitweise die Spree blockieren. Begleitet wird die Aktion von einer Kundgebung am Ufer.

Termin für Medien:

Mittwoch, 24. Juni 2026

10:30 Uhr – Treffpunkt Karlplatz (Luisenstraße/Reinhardtstraße), Berlin-Mitte

10:45 Uhr – Start Demonstrationszugüber die Reinhardtstraße in Richtung Spreeufer, am Haus der Bundespressekonferenz vorbei

ca. 10:55 Uhr – Zusammentreffen mit dem beladenen Motorschiff\“Lene L\“auf Höhe des Regierungsviertels

ab 11:00 Uhr – Aktion auf der Spree zwischen Reichstag, Paul-Löbe-Haus und Marie-Elisabeth-Lüders-Haus

anschließend – Kundgebung am Marie-Elisabeth-Lüders-Haus

Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind herzlich eingeladen. Vor Ort stehen Ansprechpartner der Branche für Interviews und Hintergrundgespräche zur Verfügung.

Pressekontakt:

Bundesverband Mineralische Rohstoffe e.V. – MIRO
Susanne Funk (Geschäftsführerin Politik&Kommunikation)
Tel.: 030 2021 5660
berlin@bv-miro.org
Sascha Kruchen (Pressearbeit)
Tel.: 0171 8139799
kruchen@bv-miro.org
www.bv-miro.org

Original-Contentvon: Bundesverband Mineralische Rohstoffe e.V. – MIRO,übermittelt durch news aktuell

Posted by on 22. Juni 2026.

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Categories: Allgemein

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