3.Liga live bei MagentaSport Sonntag 13 Uhr: Osnabrück-Cottbus / Hansa 5:1, aber Brinkmann angefressen! RWE feiert: weiter Zweiter&Gjasula bleibt! Hirsch erklärt nach MSV-Auswärtssieg:\“Wollen hoch\“

Der MSV Duisburg ist wieder auf Kurs – und kann doch auswärts gewinnen! Mit einem 4:1 in Mannheim holen die Meidericher erst den erst 2. Auswärtssieg aus den letzten 14 Spielen. Dietmar Hirsch gab nach dem Spiel ganz klar das Saisonziel aus,\“dass wir hochwollen. Ganz einfach. Wir wollen jetzt durchziehen. Wir haben noch 5 Spiele. Wir wollen alles versuchen, um Druck oben auszuüben.\“In Verbindung mit dem 1:0-Sieg gegen Osnabrück am letzten Dienstag sei der Sieg ein Knotenlöser für höhere Ziele. In der Tabelle bleibt der MSV mit 60 Punkten auf Rang 4. Und kann zuschauen, wie sich die beiden Aufstiegskonkurrenten Osnabrück und Cottbus am Sonntag gegenseitig die Punkte abnehmen (live und exklusiv schon ab 13Uhr bei MagentaSport).
Deutlich vom MSV abgefertigt, dafür feierte Mannheim vor dem Spiel die Vertragsverlängerung von Publikumsliebling Terrence Boyd um ein weiteres Jahr:\“Das hat sich von Woche zu Woche und Monat zu Monat herauskristallisiert, dass du doch noch Blut geleckt hast\“, freute sich der Stürmer:\“Einmal im Monat habe ich einen Ausraster im Training, wo ich dann immer Klartext rede. Sonst blödele ich auch nur rum. Nichtsdestotrotz muss ich sagen, dass wir das erste Mal, seit ich da bin, Ruhe haben, was die Planungssicherheit angeht. Wir haben die Chance, nächste Saison einen großen Schritt zu machen.\“
Doppelerfolg für RWE! Dank eines Doppelschlags in der Nachspielzeit wurde aus einem 2:1 gegen Ingolstadt ein klares 4:1. Auf Platz 2 gab Klaus Gjasula, der zum zwischenzeitlichen 3:1 traf, offen zu:\“Jetzt geht es nicht mehr darum schön zu spielen, sondern erfolgreich zu spielen. (…) Wenn man da steht, wo wir jetzt stehen, will man auch hoch, ganz klar.\“Gleichzeitig bleibt Gjasula Essen erhalten:\“Ich bestätige das. Mein Vertrag hat sich heute um ein Jahr verlängert.\“
Nachfolgend die wichtigsten Aussagen und Clips zum 33. Spieltag der 3. Liga am Samstag – bei Verwendung bitte die Quelle MagentaSport angeben. Weiter geht es mit der 3. Liga am Sonntag. Ab 13.00 Uhr steht der Aufstiegskracher zwischen Osnabrück und Cottbus an – live bei MagentaSport.
Hansa Rostock – SSV Ulm 5:1
Die Rostocker haben ihre Ambitionen noch nicht begraben! Mit einem souveränen 5:1 holt Hansa den zweiten Sieg in Folge, nach der überraschenden 2:3-Niederlage gegen Viktoria Köln. Die Protagonisten des frühen Samstagabends: Emil Holten (Doppelpack vor der Pause) und Adrien Lebeau (Tor und Assist). Die Rostocker reihen sich hinter Duisburg auf Rang 5 ein, Ulmhat auf Platz 18 weiter 8 Punkte Rückstand aufs rettende Ufer.
Es wird unübersichtlich: In der 7. Minute vernebeln die Hansa-Fans das Spielfeld. Die Partie musste daraufhin für einige Minuten unterbrochen werden. Bereits beim 2:1 in Verl fielen die Rostocker Fans durch das Werfen von Gegenständen und ein Feuer im Gästeblock negativ auf. Der Clip dazu:clipro.tv/player?publishJobID=OW9rNXdtYmlsQk1VWmIvVDFCNDU0bFk2WSs2MDgvVS9WaWFZMjVkSXAvMD0=
Emil Holten, Rostocker Doppelpacker:\“Heute war ein schweres Spiel, auch wenn wir 5:1 gewonnen haben, war es durchgehend ein Kampf. Vielleicht waren wir nach drei Spielen in einer Woche ein bisschen müde. Aber wir haben es geschafft, den Sieg zu holen und das ist das Wichtigste.\“
…welche Rolle der Druck jetzt am Saisonende spielt:\“Wir haben jetzt noch 6 Finals. Wir müssen mehr gewinnen, wir müssen vielleicht 5 davon gewinnen. Aber jedes Spiel, in das wir reingehen, müssen wir versuchen zu gewinnen.\“
…über seine Tore:\“Ich habe jetzt in drei Spielen nacheinander getroffen. Es ist immer schön, als Stürmer zu treffen. Aber das Wichtigste ist der Sieg. Ich fühle mich hier wohl.\“Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=MmdVNStnZFNoQ3YrVXhVdzNseWUrSkF2T0tGQkxVR2pZMUFoZXdHb3Zzcz0=
Maximilian Krauß, Spieler Rostock:\“Ich glaube, dass wir von Anfang an mutig waren, dass wir im Zentrum immer wieder aufgedreht haben, dass wir mutige Pässe gespielt, viel nach vorne gespielt und auch nie nachgelassen haben. Nach dem 3:1, gerade ab der 60. Minute war das Spiel schon ein bisschen tot. Es war wenig Bewegung drin, wenig Torraumszenen. Aber dann haben wir trotzdem den Schalter nochmal umgelegt. Das zeigt den Charakter der Mannschaft.\“Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=VXF0cmY5OXZGcEw2aXo0M2EwRmZWQUVJTUhRMGcyVGE0elU1eVpyOVFoaz0=
Daniel Brinkmann, Trainer Rostock:\“Michärgert es kolossal, dass wir das 2:1 bekommen. Das ist ein billiger Zweikampf, wo wir Zwei-gegen-Eins spielen, wo wir den Gegner niemals rauskommen lassen dürfen. Dann weißt du, du hast ein unfassbar intensives Spiel in Verl gespielt. Du holst den Gegner wieder rein. Es war auch klar, dass,wenn wir das Dritte machen und mit drei Toren wegziehen, dass du Ulm brichst. Das war uns vorher klar. Und da darf das einfach nicht so leicht passieren. Da habe ich mich drüber geärgert. Nachher machen wir noch die zwei Tore. Aber das war relativ spät. Wir haben sehr viele Möglichkeiten nachher nicht gut ausgespielt, da waren Unkonzentriertheiten dabei. Viktor Bergh beispielsweise braucht auf der linken Seite nur dreimal den Ball reinzulegen. Ich will ihm da keinen Vorwurf machen. Der ist auch am Limit, er hat gegen Verl fast 30 Sprints gemacht und hat heute wieder gespielt, weil(Felix) Ruschke auch verletzt ist. Da hätten wir gar nicht die Möglichkeit gehabt, großartig zu reagieren. Für mich ist das 5:1 zu hoch. Ich möchte, dass wir sowas souveräner runterspielen und dass wir nicht nochmal dieses Momentum des Zitterns haben.\“
…über die Ergebnisse der frühen Spiele:\“Das war nicht schön (lacht): Verlieren verboten. Aber das gilt sowieso für die letzten Spiele. Deswegen habe ich den Jungs gesagt, lasst uns gar nicht danach gucken. Das einzige Ergebnis, das ich ihnen gesagt habe, ist, dass Saarbrücken in Havelse verloren hat, weil das Ulm das Gefühl gegeben hat, dass sie mit einem Sieg näher rankommen. Das war das Einzige, worüber wir vorher gesprochen haben. Wir können alles andere sowieso nicht beeinflussen. Wir haben zum jetzigen Zeitpunkt 59 Punkte. Es sind noch5 Spiele zu gehen. Letztes Jahr hatten wir 60 Punkte. Ich gehe stark davon aus, dass wir da eine Ecke drüber kommen. Das heißt, wir haben eine Entwicklung. Man kann einen positiven Trend festlegen. Jetzt gilt es, ein bisschen zu hoffen. Nächste Woche wird was passieren. Wir müssen unsere Hausaufgaben machen, wie heute. Nächste Woche spielt Cottbus gegen Essen, morgen spielt Cottbus nochgegen Osnabrück. Es wird noch was passieren. Duisburg ist auch noch in der Verlosung gegen einen der beiden. Es wird noch Bewegung reinkommen. Aber das hilft alles nichts, wenn wir unsere Spiele nicht gewinnen.\“Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=elZzYkYzelBoRjVDZzk1ZE15K2hRSWZWRkxHWUs2dmtLZEtZTUNnenZJaz0=
Pavel Dotchev, Trainer Ulm:\“Das Ergebnis ist für mich viel zu hoch. Was die Leistung von meiner Mannschaft angeht, bin ich der Meinung, dass wir auch Chancen hatten, wieder ranzukommen. Nach dem Rückstand aus der 1. Halbzeit haben wir das 2:1 geschafft. Mit dem Gegenzug kassierst du das 3:1. Das war auch der Knackpunkt. Wenn wir das 2:1 ein bisschen länger über die Zeit gebracht hätten, hätten wir wahrscheinlich noch mehr Druck ausüben und strukturierter spielen können. Durch das 3:1 habe ich in den letzten Minuten ein bisschen aufgemacht. Wir hatten nichts mehr zu verlieren. Dementsprechend habe ich auch eingewechselt, etwas offensiver. Dann sind wir brutal ausgekontert worden. Das ist jetzt das vierte Spiel in 10 Tagen. Zum Schluss hat uns auch ein bisschen die Kraft verlassen. Aber nicht nur bei uns. Auch Hansa Rostock hat schon seine Probleme gehabt.\“
…wie bitter die Situation für Ulm ist, nachdem Saarbrücken in Havelse 0:2 verloren hat und es nicht mehr viele Spiele gibt:\“Wie bitter ist das? Das muss ich jedes Wochenende, Woche für Woche erklären, wie bitter alles ist. Wir hatten mehrere Chancen, die wir nicht genutzt haben. Jetzt haben wir ein Heimspiel (gegen Havelse, d. Red.) das müssen wir unbedingt gewinnen. Und dann mal schauen.\“Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=RTdKNHdYZHNkUkpiblVQWWJkQUpHYytFWGNXTTRwV0U2cFNrdjdwTjZ0ST0=
SV Waldhof Mannheim – MSV Duisburg 1:4
Es geht auch auswärts! Mit dem zweiten Auswärtssieg aus den letzten 14 Spielen veredeln die Duisburger die Big Points gegen Osnabrück und bleiben weiter voll im Aufstiegsrennen drin. Dominik Kother brachte den Erfolg mit einem Doppelpack zur Pause auf den Weg. Tyger Lobinger und Thilo Töpken machten dieGeschichte rund. Duisburg bleibt vorerst auf Platz 4 und kann zusehen, wie sich Osnabrück und Cottbus am Sonntagmittag gegenseitig die Punkte abnehmen. Mannheim findet sich auf Platz 11 wieder.
Überraschung für die Mannheimer Fans: Vor dem Spiel gab der Verein die Vertragsverlängerung mit Terrence Boyd bis 2027 bekannt. Der Clip dazu:clipro.tv/player?publishJobID=VjkyMVdDZGNLTXFoY21hZUo0SnltMVhSY1ZmM1BKUFlKZUF6YkhLMEswST0=
Terrence Boyd, Spieler Mannheim:\“Ich glaube, wir sind jetzt gerade einfach alle geknickt. Nach vorne hin nicht zwingend genug. Wir hatten auch unsere Einschussmöglichkeiten. Du dachtest auch mit dem 3:1 von Felix (Lohkemper), da ist noch was machbar. Gerade zuhause, du kriegst hier zuhause 4:1 auf den Sack. Das tut gerade richtig doll weh, weil es nicht unser Anspruch ist. Das hätte ein richtig schöner Tag werden können.\“
…zu seiner Vertragsverlängerung:\“Das war nach reiflichenÜberlegungen, genauso wie mit dem Entschluss, dass ich im Sommer aufhören wollte. Das hat sich von Woche zu Woche und Monat zu Monat herauskristallisiert, dass du doch noch Blut geleckt hast, weißt wo das Tor steht, beziehungsweise, dass ich mit meiner Erfahrung der Mannschaft auf und nebendem Platz helfen kann. Auch in einer Rolle, in der ich nicht immer von Anfang an spiele, aber trotzdem die Jungs anfeuere, ihnen etwas mit auf den Weg gibst. Einmal im Monat hab ich einenAusraster im Training, wo ich dann immer Klartext rede. Sonst blödel ich auch nur rum. Nichtsdestotrotz muss ich sagen, dass wir das erste Mal, seit ich da bin, Ruhe haben, was die Planungssicherheit angeht. Wir haben die Chance, nächste Saison einen großen Schritt zu machen. Es ist eine Entwicklung zu sehen. Wir bauen gerade was auf. Das ist Fakt. Natürlich ist sowas wie heute ein Dämpfer: Super Fußballwetter, fast volle Hütte und du verlierst 4:1. Das tut gerade richtig doll weh. Aber es geht bei uns in die richtige Richtung, auch wenn sich das komisch anhört.\“
…zu seinem Zitat\“Der Dicke kann s noch!\“:\“Wenn du siehst, dass du im Training doch noch mithalten kannst oder, ich habe nicht viele Tore aber auch oft entscheidende. Das sind Gefühle, die du nicht irgendwie wiederherstellen kannst. In den letzten Wochen und Monaten ist mir bewusst geworden, sollte noch was vom Waldhof kommen, wäre ich nicht abgeneigt. Das wäre schon geil. Deswegen war ich auch froh, dass es dazu kam, dass wir uns an den Tisch gesetzt haben.\“Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=aTRUbXZsd2drZVdFYzFFNTl2VG94TDdmQzFQVFdleHhGb081R3VROXR2Yz0=
Luc Holtz, Trainer Mannheim:\“Wir hatten leider zwei Ballverluste, die zu leichtsinnig waren. Und dann auch die beiden Tore in der 2. Hälfte. Das dritte Tor ist zu einfach. Da müssen wir besser verteidigen. Was wir mit dem Ball angestellt haben, da war viel, viel Gutes dabei. Auch in der 2. Hälfte hatten wir noch viele Tormöglichkeiten, haben leider auch die nicht gemacht. Aber wenn man oben in der Tabelle mitspielen möchte, muss man besser verteidigen. Das ist die nüchterne Analyse. Was wir mit dem Ball angestellt haben, war ordentlich. Aber wir müssen das Gleichgewicht hinbekommen.\“
…zur Vertragsverlängerung von Terrence Boyd:\“Ich wusste das schon vor dem Spiel. Natürlich bin ich erstmal froh, dass Terrence bei uns bleibt. Aber auch für ihn, die letzten Tage und Wochen ist bei ihm vieles durch den Kopf gegangen, was die ganze Laufbahn anbetrifft und ob es jetzt vorbei ist. Man hat auch im Training gemerkt, dass er noch nicht bereit ist, aufzuhören unddas ist umso schöner, dass er noch ein Jahr bei uns bleibt.\“Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=bnlDMXJ6ZHN6bFM0YzBONHVVY2NkU28yeE5SdDZzZVlPTXRxYzR1bGRvVT0=
Lukas Klünter, Spieler Mannheim, zur Vertragsverlängerung von Terrence Boyd:\“Ich stand da gerade noch drin, habe es natürlich nur gehört. Das war extrem laut und für uns auch sehr, sehr wichtig, auf und neben dem Platz. Ich glaube, dass ist allen hier bekannt. Für ihn freut es mich auch, dass er uns noch ein Jahr länger belästigen kann. Er ist ein guter Typ. Er tut einfach gut in der Mannschaft, ertut dem Verein gut. Er ist natürlich auch eine Identifikationsfigur. Deswegen wäre es schade, wenn wir ihn jetzt verloren hätten. Das freut uns einfach.\“Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=UDNaTWdDSlR4VGF3R0FtZWYvWWkyMDJzS0J2QXMyOEFJdXhFb2d0bjJkMD0=
Dominik Kother, Duisburger Doppelpacker:\“Das war wieder ein wichtiger Auswärtssieg für uns. Das hat jetzt ein bisschen gedauert. Deswegen war es heute umso wichtiger.\“
…inwieweit die Negativserie auswärts in den Hinterköpfen der Spieler war:\“Gerade in den Topspielen haben wir zu viele Gegentore bekommen. Heute haben wir ein sehr gutes Auswärtsspiel gemacht und haben unsere Chancen vor dem Tor genutzt.\“Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=UmtFN3Fsa253MHI0UWRwRlVOZGJ0cXU0Y25qcmI5d29GZEw5K1k4Z0wvQT0=
Dietmar Hirsch, Trainer Duisburg:\“Das ist so eine Verbindung mit dem Osnabrück-Spiel, wo so ein Knotenlöser da war. Ich finde, wir haben auch zum Schluss wieder Fußball gespielt, auch den Druck von Mannheim weggenommen, weil wir einfach mit dem Ball mutig waren. Wir haben immer gut verteidigt, in allen Spielen. Ab und an gab es eine Phase, wo die Abstände zu groß waren, nicht heute, in der Vergangenheit. Wir sind kompakt, wir haben eine gute Grundordnung gefunden. Wir spielen mit dem Ball gerade besser und bringen mehr Ruhe und Kontrolle rein und sind sehr, sehr torgefährlich. So kommen auch die Tore zustande. Das war wieder sehr, sehr schön anzusehen.\“
…welches Signal Duisburg an die Liga sendet:\“Dass wir hochwollen. Ganz einfach. Wir wollen jetzt durchziehen. Wir haben noch 5 Spiele. Wir wollen alles versuchen, um Druck oben auszuüben. Man hat es gesehen, Essen hat auch gewonnen (4:1 gegen Ingolstadt, d. Red.). Wir dürfen nicht abreißen lassen. Wir haben jetzt wieder ein Heimspiel (gegen Hoffenheim II, d. Red.). Zum Glück haben wir jetzt auch mal eine Woche Pause, weil das schon sehr anstrengend war. Wir haben Topgegner gehabt. Wenn man die Fans sieht, das kannst du nie ausblenden. Wir haben die Derbyniederlage etwas vergessen gemacht. Das tut weh. Aber wir haben danach zwei Topleistungen gezeigt. Die Fans freuen sich, wir freuen uns. Durchschnaufen und dann ins nächste Heimspiel und auf 3 Punkte!\“
…was der Auswärtssieg freisetzen kann:\“Viel. Wir haben jetzt endlich bewiesen, dass wir auch nicht irgendwie gezittert haben. Wenn du 4:1 hier gewinnst, gegen eine Mannschaft, die zuletzt sehr, sehr wenig verloren hat, die letzten Spiele gar nicht, ist das schon ein Ausrufezeichen. Dranbleiben!\“Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=Szd6eEF6SUpsTTlSc0I5OGp5ZVlqMDJ4aVBKclZqTVVOczZrQ0Fkd3VpVT0=
Rot-Weiss Essen – FC Ingolstadt 04 4:1
RWE hat das Momentum im Aufstiegsrennen weiter auf seiner Seite und stellt mit dem 5. Heimerfolg in Serie seinen Vereinsrekord in der 3. Liga auf. Mit 2 Toren in der Nachspielzeit machen die Essener gleichzeitig ihren 7. Sieg in Folge perfekt, behaupten Platz 2 und ziehen bis Sonntag punktetechnisch mit Spitzenreiter Osnabrück gleich. Ingolstadt verliert zum 4. Mal am Stück und bleibt auf dem 14. Rang 11 Punkte von den Abstiegsrängen entfernt.
Essen atmet durch! Nach einer fulminanten Schlussphase feiern Uwe Koschinat und seine Schützlinge den 7. Sieg in Serie und lassen sich dafür von den Fans gebührend feiern. Link zum Clip: clipro.tv/player?publishJobID=TTFUWmRVa0dJQUZ4Z0ZMdHZ1Zy9DTEFna2pDbUZWclhmbnlESmtzb0dOTT0=
Uwe Koschinat, Trainer Essen:\“Es war lange Zeit ein Spiel, bei dem beide Mannschaften Probleme hatten, ihre Vorteile durchzubringen. Die Mannschaft hat eine unglaubliche Power. Wir können von der Bank auch unheimlich gut nachfüttern. Da sind Spieler mit viel Energie, die ihre Aufgabe wahrnehmen und die entsprechende Qualität haben. Es war eine glückliche Führung, die wir souverän heruntergespielt haben.\“
… warum seine Mannschaft eine Aufstiegsmannschaft ist:\“Es geht nicht so sehr um die Frage des Aufstiegs, sondern um die Frage der Haltung. Die Zusammenarbeit mit der Mannschaft ist vor allem von einer unglaublichen Führungsstärke in der Gruppe geprägt. Das macht diese Mannschaft aus, dass viele Spieler noch etwas vorhaben in ihrem Leben, auch die Älteren wie Klaus (Gjasula) haben einfach riesig Spaß am Fußballspielen – und das auf maximal hohem Niveau. Das in Verbindung mit dem Umsetzen von Vorgaben, auch mit einer gewissen Haltung auch in schwierigen Phasen dazustehen und mit dem Publikum im Rücken: Das ist an der Hafenstraße schon etwas Besonderes.\“
…über das anstehende Spitzenspiel in Cottbus:\“Es wird kein Problem sein, dass eine maximale Spannung da ist. Wir sind jetzt oben dabei. Das ist ein absolutes Spitzenspiel. Ich bin sicher, es wird nahezu ausverkauft sein, es sind dann wahnsinnig viele Essener in Cottbus. Das wird schon eine Aufgabe, aber der stellen wir uns aus dieser Situation heraus mit Freude.\“Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=aElxcHNVWDF4dHVTY1NaRnpMTXB5VE9WekZaSFJSYXYyKy9OSzhCdy95cz0=
Klaus Gjasula, Essener Torschütze zum 3:1, über den gefestigten 2. Platz:\“Es ist natürlich ein schönes Gefühl und ein schöner Moment. Die Tabelle ist trotzdem sehr verrückt. Es bringt nichts, nach jedem Spiel auf die Tabelle zu gucken. Wir haben die Hausaufgaben getan. Das war ein hartes Stück Arbeit. Das Ergebnis sagt mehr aus als der Spielverlauf letztendlich war. Am Ende musst du die Dinger ziehen. (…) Wenn man da steht, wo wir jetzt stehen, will man auch hoch, ganz klar.\“
…über die Gelbe Karte und die damit verbundene Sperre im kommenden Spiel für Teamkollege Lucas Brumme, der für sein gestrecktes Bein im Zweikampf auch die Rote Karte hätte sehen können:\“Wenn es blöd läuft, kriegt er Rot. Wir können froh sein, dass er nur die Gelbe bekommen hat. Er ist trotzdem sehr wichtig für uns und wird uns in Cottbus fehlen. Es wäre fatal gewesen, wenn er noch länger ausgefallen wäre.\“
… ob sich sein Vertrag mit dem Spiel automatisch verlängert hat:\“Ich bestätige das. Mein Vertrag hat sich heute um ein Jahr verlängert.\“
… ob die 2. Liga mit Essen ein Highlight in seiner Karriere wäre:\“Absolut. Erstmal haben wir noch einige Hausaufgaben zu erledigen, bevor wir weiter träumen. Aber ja, das ist für jeden Fußballer etwas Besonderes.\“Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=VVU5UElkNTFRdGpUSkFjN0lCTitoZlpTME5EbTBhemFocW5NblFXUHZuRT0=
Marcus Steegmann, Direktor Profifußball Rot-Weiss Essen, in der Halbzeit über die Aufstiegseuphorie:\“Nach den Spielen gegen Osnabrück und Rostock hat man uns schon abgeschrieben und gesagt: Es reicht nicht für die oberen Plätze. Dann ist die Mannschaft fantastisch zurückgekommen. Mit jedem Sieg mehr wächst das Selbstvertrauen und die Erwartungshaltung, aber auch das positive Gefühl im Umfeld. Das nehmen wir gerne mit uns auf, das wollen wir natürlich auch. Die Mannschaft geht in jedes Spiel mit einem breiteren Kreuz. Es muss aber auch alles erstmal gespielt werden.
… ob seine Planung der kommenden Saison auf die 2. Bundesliga oder die 3. Liga ausgerichtet ist:\“Das läuft parallel. Ich habe von anderen Vereinen – wenn ich auf Osnabrück gucke – schon gehört, dass die 2. Liga da schon mehr oder weniger durchgeplant ist. Bei uns läuft das zweigleisig, wir sind da bodenständig.\“Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=dTFXWnZVbjdXK1VSR3JJd3FERGdROStlb2JBNlZQenhjeTZ2eWc2SlduST0=
Sabrina Wittmann, Trainerin Ingolstadt:\“Es hört sich total wild an, wenn am Ende 4:1 auf der Tafel steht. Ich hatte schon das Gefühl, dass wir gegen einen sehr guten Gegner präsent waren. Wir wollten das Spiel eng halten und das ist uns auch gelungen. Es ist extrem ärgerlich, dass wir direkt nach der Pause so ein Gegentor bekommenund uns wieder aufraffen müssen. Am Ende geht es so hoch aus, weil wir komplett aufmachen. Das tut jetzt weh.\“Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=ODBWOVJBaFZtQVhxRGtmWUpsZFpoRzhiOHRnVjZKcWp6cllrK0lQZHorND0=
Alemannia Aachen – VfB Stuttgart II 3:1
Aachen bleibt weiter die Mannschaft der Stunde in Liga 3. Auch der zwischenzeitliche Stuttgarter Ausgleich von Leny Meyer kann der Alemannia nichts anhaben, weil einmal mehr der Dreierpacker vom vergangenen Wochenende, Mika Schroers zuschlägt, dazu Marius Wegmann mit der Entscheidung. Aachen übernimmt Platz 7, 9 Punkte hinter dem Relegationsplatz. Stuttgart übernimmt Rang 13.
Marius Wegmann, Aachener Torschütze zum 3:1:\“Vor heimischer Kulisse klappt s irgendwie. Ich freue mich, dass ich der Mannschaft auch mit meiner offensiven Kopfballstärke weiterhelfen konnte. Umso glücklicher bin ich, dass wir heute gewonnen haben.\“
…zu seinem Tor nach seiner Vertragsverlängerung:\“Das war auf jeden Fall besonders. Das tut natürlich doppelt gut, nochmal ein Jahr mehr, vor so einer geilen Kulisse hier spielen zu dürfen. Ich bin einfach unfassbar stolz auf die Mannschaft, nach so einem Spiel in Saarbrücken, wo nicht alles rund und nach Plan lief, wie wir das wollten, so eine Reaktion zu zeigen.\“Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=OU1ETk9EdElDVWwxcjQ1R1lkY0Z0V25lYnZ5WUlkbnpIMmpKRkVUWTFUND0=
Mersad Selimbegovic, Trainer Aachen:\“Wenn wir jetzt noch zu Null spielen. Der Gegentreffer war unnötig, in einer Phase, in der sich das nicht so gezeigt hat. Aber ich kann den Jungs wirklich nur gratulieren, zu diesen brutal guten letzten Wochen oder Monaten, wieviel wir investiert haben. Die haben sich das alles verdient, die Kulisse hier im Stadion. Das freut mich einfach für alle. Wir sind noch nicht am Ende. Wir machen weiter. Wir haben noch 5 Spiele. Es sollte nicht bei 51 Punkten bleiben.\“
…was er der Mannschaft im Kreis gesagt hat:\“Ich habe ihr gratuliert, dass wir dieses Ziel erreicht und die 50-Punkte-Marke geknackt haben. Und ich schulde ihnen von letzter Woche einen freien Tag, als wir gegen Wiesbaden zu Null gespielt haben. Da haben sie morgen freibekommen.\“Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=R25pYTRSQ2lhN2VKcWQ3YXcrN0FpVnFXTVU5YXBQWktQWmpQKzlOWS9uaz0=
Rachid Azzouzi, Geschäftsführer Sport Aachen, was zum Aufschwung (Platz 2 in der Rückrundentabelle) geführt hat:\“Viele Dinge. In erster Linie natürlich die Mannschaft selbst. Wir haben schon einige Veränderungen im Kader vorgenommen. Der Trainer mit seinem Team, die einfach eine fantastische Arbeit leisten. Unsere Fans, die uns immer unterstützt haben, auch in schwierigen Phasen. Es gab einen kurzen Ausrutscher in Havelse (1:1). Aber das war vielleicht auch ein Stück weit verständlich. Das sind ganz, ganz viele Punkte. Da gehören alle so ein Stück weit dazu, dass man dann noch den Erfolg haben kann.\“
…wie schwer es sein wird, die Mannschaft, angesichts vieler auslaufender Verträge zusammenzuhalten:\“Vorher haben wir sie auch nicht gehabt, jetzt haben wir sie (die Spieler, d. Red.). Jetzt versuchen wir, sie zu halten, zumindest die meisten. Ich bin da ganz zuversichtlich, dass wir viele schon auch behalten können. ….Das habe ich in meiner Karriere auch noch nicht so oft gehabt. Das ist schön, dass man das hat und da versucht man, gute Entscheidungen zu treffen.\“
…wie man mit den Führungsspieler Bentley Baxter Bahn und Sasa Strujic umgeht, angesichts der Rückkehr von Mika Hanraths:\“Da würde ich erstmal gerne mit den Jungs selber reden. Das ist wichtig, dass man mit den Spielern insgesamt, das sind ja nicht nur die zwei, sondern das ist Nils Winter, Lamar Yarbrough und Felix Meyer. Es laufen ganz, ganz viele Verträge aus. Da gilt es erstmal, mit den Spielern zu sprechen. Jetzt haben wir eine gewisse Planungssicherheit, jetzt werden wir auch die Gespräche aufnehmen, mit allen Spielern.\“
…ob Mersad Selimbegovic aus Aachen ein Top-Team gemacht hat:\“Alle zusammen. Aber der Trainer ist immer der Wichtigste in dem Moment. Ich freue mich für Mersad, weil er am Anfang aus irgendwelchen Gründen nicht so richtig akzeptiert worden ist. Es gab auch relativ schnell Kritik für Dinge, für die er nichts konnte. Das hat mich ein bisschen geärgert. Aber das ist normal. Wenn du keinen Erfolg hast, hast du keine Argumente. Trotzdemhaben wir in schwierigen Zeiten zusammengestanden: Wir als Verein, die Gremien, insbesondere der Aufsichtsrat und die wichtigen Personen im Aufsichtsrat. Wir haben zu 100 Prozent dahinter gestanden, auch hinter dem Weg, den ich vorgeschlagen habe. Das freut mich, dass er sich da belohnt. Es freut mich, dass er die Anerkennung bekommt, die er verdient, weil er wirklich ein ganz, ganz feiner Mensch ist und ein superTrainer.\“Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=R3FPQnVxcDRuUERQVmJEbExLYkRhdVJCK0xNVEJPV2VqVVlrbWN6c01PRT0=
Nico Willig, Trainer Stuttgart:\“Die Niederlage ist verdient. Die 1. Halbzeit war gar nix. Da ist das Beste, dass es nur 0:1 steht. Unsere Struktur hat nicht gepasst, wir hatten gar keine gute Mischung. Das muss ich auf meine Kappe nehmen. Mein Versuch, mit einem Rechtsverteidiger, der Linksfuß ist, hat 0,0 funktioniert. Deswegen ist das meine Verantwortung.\“Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=dXdCMnJmMjdNcjdVcjJwUDdqdVBxU3h3RmJGNTBHalFHcmJuRG9OcVQrUT0=
TSV Havelse – 1. FC Saarbrücken 2:0
Havelse gewinnt nach dem furiosen 4:1 in Wiesbaden erstmals 2 Spiele hintereinander und schöpft im Abstiegskampf weiter Hoffnung. Auf Platz 18 schrumpft der Rückstand auf Saarbrücken, das auswärts seit 14 Spielen sieglos ist, die 3. Niederlage unter Trainer Argirios Giannikis kassiert und den Klassenerhalt somit weiterhin nicht festzurren kann, auf 8 Punkte. Durch das Resultatkann auch der Vorletzte Erzgebirge Aue am Sonntag nicht absteigen.
Samir Ferchichi, Trainer Havelse, ob er mit einem möglichen Klassenerhalt Geschichte schreiben will:\“Wir haben schon Geschichte geschrieben, indem wir mit unseren bescheidenen Mitteln in den Profifußball aufgestiegen sind. Wir wollen uns jetzt bestmöglich verkaufen. Es geht nicht darum, Geschichte zu schreiben, sondern den Moment wahrzunehmen und umzusetzen. Es hat heute einen maximal verdienten Sieger gegeben. Ich habe nur Liebe für meine Mannschaft, weil sie tagtäglich dafür arbeitet. Ich bin sehr stolz. Wir gehen jedes Spiel wie ein Endspiel an. Es ist wie beim Roulette: Da kann 24 Mal schwarz kommen. Die Wahrscheinlichkeit, dass beim 25. Mal rot kommt, ist nicht gegeben. So ist jedes Spiel immer neu zu bewerten. Warum sollte man nicht schaffen, 5 Spiele in irgendeinerWeise zu gewinnen? Das ist der Anspruch.\“Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=K09Pa0Z1VXdkMUowTE9zWXZYNHRwZlh0cVlvSk5kRUFoN1ZVZHcram41Yz0=
Florian Riedel, Sportdirektor TSV Havelse, vor der Partieüber den Kampfgeist der Mannschaft, sich im Abstiegskampf nicht aufzugeben:\“Den Spirit haben wir schon das ganze Jahr, wir sind die Stehaufmännchen der 3. Liga. Egal, ob wir in Rückstand geraten oder das ein oder andere Spiel unter die Räder kommen: Diese Mannschaft gibt sich nicht auf. Darauf sind wir in Havelse sehr stolz, das zeichnet uns aus. Wir haben darauf spekuliert und hingearbeitet, dass wir in der Crunchtime der Saison noch in Reichweite sind.\“
… ob es mit Samir Ferchichi als Trainer auch nach der Saison weitergeht:\“Ja, klar. Samir ist U16-, U17- und U19-Trainer geworden und seit 4 Jahren auch mein Cheftrainer. Wir haben ein sehr großes Vertrauensverhältnis. Er hat als Trainer eine tolle Entwicklung genommen, die auf gar keinen Fall zu Ende ist. Ich sehe viel Potenzial bei ihm und freue mich, wenn der Weg noch lange beim TSV Havelse weitergeht. Aber wir haben auch viele große Trainernamen rausgebracht. Vielleicht ist Samir der Nächste, der irgendwann mal in höheren Ligen trainiert. Ich würde es ihm sehr gönnen, er hat es verdient.\“Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=Z25zcmNib1YwMG9UK3h3QXhJeCtBa0pqWEJETmxUUkpudzBLb1praWQ1WT0=
Argirios Giannikis, Trainer Saarbrücken:\“Wir hatten eine Riesenchance, davonzueilen. Wir hatten eine super Energie in den Heimspielen mit 4 Punkten aus 2 Spielen. Das können wir irgendwie nicht auswärts übertragen. Das müssen wir zum Thema machen. Ich bin froh, dass wir jetzt mehr Heim- als Auswärtsspiele haben.\“
… ob er das Spiel als Endspiel zur Sicherung des Klassenerhalts hätte ausrufen sollen:\“Hinterher sehen wir es schon, dass das eine Riesenchance war und wir auch die 3 Punkte haben wollten, um den Deckel draufzumachen – zumindest um mal davonzueilen und Druck aufzubauen. Dafür musst du dann aber schärfer sein in den defensiven Aktionen. Die 2 Gegentore dürfen so nicht passieren.\“Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=VXlyQXcyOTZEK0xTV0N2SXJINUluWXhjZlkyWVBzSXdqaEgrUGxzMTdLcz0=
Patrick Sontheimer, Saarbrücker Kapitän, über die Gründe der Niederlage:\“Wir haben 2 Tore kassiert und waren selber zu doof, ein Tor zu erzielen. Wir sind nicht kaltschnäuzig gewesen, das war schon häufiger diese Saison so. Da müssen wir einfach kaltschnäuziger werden. Das Spiel muss aufgearbeitet werden. Ich kann versprechen, dass wir wieder aufstehen werden. Aber der Auftritt war dem 1. FC Saarbrücken nicht würdig. Das muss man ganz klar so ansprechen, da muss sich jeder an die eigene Nase fassen. In dieser Liga gibt es keine sicheren Punkte. Da muss man jedes Spiel angehen, als würde man gegen eine Top-Mannschaft spielen. Das haben wir nicht gemacht.\“Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=WmdRMXZ2WXZIR25PY0hkWithckpQSndOZGxKUE5vSzU5cjdVNmhUc3U3UT0=
Markus Thiele, Sportvorstand 1. FC Saarbrücken, beim 0:0 zur Halbzeit darüber, dass Saarbrücken den Klassenerhalt noch nicht klargemacht hat:\“Die Jungs wollen sich natürlich schnellstmöglich belohnen, damit man Planungssicherheit bekommen kann. Wir schauen nach unten, was da passiert. Wir haben 8 Punkte Abstand, den wollen wir beibehalten und eventuell noch ausbauen. Das ist unser Fokus, alle anderen Ergebnisse interessieren uns nicht. Wir müssen unsereHausaufgaben machen und haben es selbst in der Hand, in der Liga zu bleiben. Die Erwartungshaltung ist da, dass man gegen Havelse gewinnt. Auf das Restprogramm gesehen: Wir haben gezeigt, dass wir auch gegen gute Mannschaften zu Hause bestehen können. Wir sind entspannt, dass wir trotzdem unserePunkte holen.\“Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=cGtEeTY4a01xQTVFNHFqaVpMQTFUQ3owWHVPK2NreTJEZEprMG12enJ2cz0=
FC Viktoria Köln – SV Wehen Wiesbaden 2:1
Die Viktoria feiert dank Doppelpacker Lucas Wolf und trotz der Roten Karte für Verteidiger Frank Ronstadt erstmals seit Februar wieder einen Heimsieg und krönt eine perfekte englische Woche als Zehnter mit dem 3. Erfolg in Serie. Wiesbaden wartet dagegen seit 5 Partien auf einen Sieg und rangiert als Neunter fernab der Aufstiegsränge.
Marian Wilhelm, Trainer Köln:\“Ich habe gesagt, wir haben uns 45 Punkte vorgenommen und am Ende der englischen Woche können wir die haben. Jetzt haben wir 47 Punkte geholt. Die Mentalität und Moral der Mannschaft ist unfassbar. Es gibt einen freien Tag extra. Ich konnte ihnen nicht ganz so viele geben, wie sie verdient gehabt hätten.\“Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=aFBtQUgxeTVQdVozaUVVbUcrTDQwSkZiVElVU2FhUVZtSVh3RXJYMnpCcz0=
Daniel Scherning, Trainer Wiesbaden:\“Wir erleben die Brutalität des Fußballs im Moment irgendwie alle 3 Tage. Bis auf 5 Minuten vor der Pause haben wir ein ordentliches Auswärtsspiel gemacht. Wir sind nicht fehlerfrei und in einer Phase, wo der Gegner seine wenigen Gelegenheiten ausnutzt. Das ist brutal und bitter. Wenn wir diese 85 Minuten wieder auf den Platz kriegen, gewinnen wir auch schnell wieder Spiele. Im Moment will das Ding vorne nicht rein und hinten fängst du dir immer ein bis zwei Tore. Das macht die ganze Situation nicht einfacher. Nach dieser englischen Woche, wo wir dreimal verloren haben, müssen wir den Reset-Knopf drücken.\“Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=V3lWL1AwYlc4N2VRaWVPS3J2SzNaTy9EZFBBdWRPOENNVnhEczkyNkYyZz0=
Vor der Partie nimmt Uwe Stöver, Geschäftsführer Sport SV Wehen Wiesbaden, die Mannschaft nach der Niederlagenserie und angesichts des wohl verpassten Aufstieges in die Pflicht:\“Wenn man ein Ziel nicht erreicht, ist es menschlich, dass ein bisschen etwas abfällt. Das hat man aber in den letzten 2, 3 Spielen sehr stark vernommen. Da gilt es, extrem gegenzusteuern. Wir als Verein haben ja nicht nur die Situation am Wochenende, sondern wir haben Sponsorenverträge zu schließen, da werden Dauerkarten verkauft. Wir wollen auch an den restlichen Heimspielen Zuschauer im Stadion haben. Wir müssen weiter einen guten Eindruck hinterlassen und wollen für einen sportlich fairen Wettbewerb stehen.\“Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=TEYyOE5kTWY1ei9qQ1lxaHR2OC9yajhyWjJrTE4zVy9QTlJhUlNNWlNXRT0=
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