29 % der Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen hatten 2024 eine Einwanderungsgeschichte / Anteil unter den Lehrkräften mit 11 % deutlich geringer

Anteil der Personen mit Einwanderungsgeschichte an Schulen binnen fünf Jahren gestiegen
Sowohl in der Schülerschaft als auch bei den Lehrkräften an allgemeinbildenden Schulen ist der Anteil der Menschen mit Einwanderungsgeschichte in den vergangenen fünf Jahren gestiegen. 2019 hatten 26 % der Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen eine Einwanderungsgeschichte, das waren 3Prozentpunkte weniger als im Jahr 2024 (29 %). Unter den Lehrkräften lag der Anteil der Personen mit Einwanderungsgeschichte 2019 bei 9 % und war somit um 2 Prozentpunkte geringer als im Jahr 2024 (11 %).
Methodische Hinweise:
Der Mikrozensus ist eine Stichprobenerhebung, bei der jährlich rund 1 % der Bevölkerung in Deutschland befragt wird. Alle Angaben beruhen auf Selbstauskünften der Befragten. Um aus den erhobenen Daten Aussagen über die Gesamtbevölkerung treffen zu können, werden die Daten an den Eckwerten der Bevölkerungsfortschreibung hochgerechnet.
Eine Person hat eine Einwanderungsgeschichte, wenn sie selbst oder beide Elternteile seit dem Jahr 1950 nach Deutschland eingewandert sind. Die Ergebnisse beziehen sich auf die Bevölkerung in privaten Hauptwohnsitzhaushalten. Die Bevölkerung in Gemeinschaftsunterkünften (zum Beispiel dort lebende Geflüchtete) sind in den Ergebnissen nicht enthalten.
Ausgewertet wurden Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen sowie Schülerinnen und Schüler, die in den letzten vier Wochen vor der Befragung eine allgemeinbildende Schule besucht haben.
Dargestellt sind Erstergebnisse des Berichtsjahres 2024 und Ergebnisse des Berichtsjahres 2019. Die Vergleichbarkeit der Daten 2024 und 2019 ist zum einen eingeschränkt auf Grund der technischen und methodischen Neugestaltung des Mikrozensus im Berichtsjahr 2020. Zum anderen sind die Zahlen des Berichtsjahres 2024 auf Basis der Ergebnisse des Zensus 2022 hochgerechnet, wohingegen die Zahlen der Berichtsjahres 2019 auf Basis des Zensus 2011 hochgerechnet sind. Auf die in der Pressemitteilung getroffenen Aussagen hat diese Umstellung nur geringe Auswirkungen. Ausführliche Informationen sind auf einer Sonderseite im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes verfügbar.
Weitere Informationen:
Weitere Informationen zur Bevölkerung nach Einwanderungsgeschichte bietet der Statistische Bericht\“Bevölkerung nach Einwanderungsgeschichte\“. Dieser liefert einenÜberblick zur Situation von Eingewanderten und ihren (direkten) Nachkommen in Deutschland.
Das Dashboard Integration bietet ein leicht zugängliches Datenangebot zur Integration eingewanderter Menschen in Deutschland. es liefert interaktive Grafiken zu 60 Indikatoren des Integrationsberichts der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Das breite Datenangebot umfasst 14 Themenfelder, darunter Arbeitsmarkt, Bildung, Demografie, soziale und gesellschaftliche Partizipation und Sicherheit.
Diese Zahl der Woche ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter www.destatis.de/pressemitteilungen.
Weitere Auskünfte:
Bevölkerungsstatistische Auswertungen und Analysen aus dem Mikrozensus
Telefon: +49 611 75 2262
www.destatis.de/kontakt
Pressekontakt:
Statistisches Bundesamt
Pressestelle
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Telefon: +49 611-75 34 44
Original-Content von: Statistisches Bundesamt,übermittelt durch news aktuell
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