18-jähriger Schüler als Startup-Mentor
Während in klassischen Klassenzimmern oft noch graue Theorie dominiert, weht durch Bergheim aktuell echter Startup-Wind. Im Rahmen der diesjährigen Projektwoche übernimmt der 18-jährige Schüler und Serienunternehmer Nico Bergstreiser die Rolle des Mentors: In einem von ihm komplett eigenständig konzipierten und geleiteten Startup-Workshop führt er Schülerinnen und Schüler der 9. bis 11. Klasse in die Praxis des modernen Unternehmertums ein.
Das Ziel ist ambitioniert: In nur drei Tagen eine eigene Geschäftsidee validieren und einen funktionsfähigen Prototypen bauen.
Augenhöhe statt Frontalunterricht: Ein Schüler leitet das Projekt
Unterstützt von betreuenden Lehrkräften, die sich im Hintergrund halten, liegt die operative und inhaltliche Leitung des Projekts vollständig in Bergstreisers Händen. Als Gründer unter anderem des _Adlerquell Verlags _und als CMO, bringt er die nötige Praxiserfahrung mit, um den Teilnehmenden echten Gründergeist auf Augenhöhe zu vermitteln.
\“Es macht einen riesigen Unterschied, ob man Startup-Theorie aus einem Lehrbuch lernt oder von jemandem, der selbst täglich mitten in der Praxis steckt, die gleichen Hürden nimmt und die Sprache der Schüler spricht\“, erklärt Nico Bergstreiser.\“Mein Ziel ist es zu zeigen, dass man weder ein fertiges Studium noch ein riesiges Startkapital braucht, um eine Idee noch heute zum Leben zu erwecken.\“
Der Ablauf: In 72 Stunden von der Idee zum interaktiven Prototypen
Die Dynamik des Workshops erinnert an die Realität moderner Tech-Inkubatoren. Aufgeteilt in Teams von vier bis fünf Personen durchlaufen die Schüler einen praxisorientierten Crashkurs in agiler Produktentwicklung und Systemdesign:
1. Ideenfindung&Zielgruppen-Validierung: Die Teams lernen, Probleme im Alltag zu identifizieren und tragfähige Geschäftsmodelle (Business Model Canvas) drumherum zu stricken.
2. No-Code-Prototyping: Statt theoretischem Coding lernen die Schüler, wie man mit modernen No-Code-Website-Buildern innerhalb weniger Stunden professionelle, funktionale Webseiten und Landingpages erstellt.
3. Marketing- und Sales-Grundlagen: Nico vermittelt den Schülern praxisnahe Strategien zur Kundengewinnung, die er selbst in seinen Unternehmen und als Marketing-Experte täglich anwendet.
4. Der finale Pitch: Am vierten Tag müssen sich die Teams einer simulierten Investoren-Jury stellen – angelehnt an bekannte Startup-Fernsehformate wie\“Die Höhle der Löwen\“.
Offenes Ohr für die Community: Nico Bergstreiser als Anlaufstelle für junge Gründer
Für Nico Bergstreiser endet das Projekt nicht mit der Schulwoche. Er möchte Barrieren abbauen und zeigt sich extrem nahbar: Der junge Unternehmer lädt andere Schüler, angehende Gründer, aber auch Lehrer und Schulen, die ähnliche Praxis-Formate etablieren wollen, aktiv zum Austauschein.
\“Viele Jugendliche haben geniale Ideen, wissen aber einfach nicht, wo sie anfangen sollen, oder haben Respekt vor der Bürokratie in Deutschland\“, so Bergstreiser.\“Ich möchte die Anlaufstelle sein, an die man sich unkompliziert wenden kann – sei es über Social Media oder WhatsApp. Wer Fragen zu No-Code, Business-Automatisierung oder dem Start neben der Schule hat, kann mich jederzeit kontaktieren. Ich helfe gerne weiter und teile meine Erfahrungen.\“
Interessierte, die Fragen zu seinen Projekten haben, Unterstützung bei eigenen Startup-Ideen suchen oder einen Austausch über praxisnahe Bildungsprojekte an Schulen anstoßen möchten, können direkt Kontakt zu ihm aufnehmen.
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