Zinshausmarkt: Transaktionen steigen um rund 10 Prozent / Engel&Völkers Research analysiert 59 deutsche Städte

\“Immobilieninvestments sind dank stabiler Rahmendaten wieder planbar und kalkulierbar\“, sagt Till-Fabian Zalewski, CEO D-A-CH von Engel&Völkers.\“Diese Chance nutzen derzeit viele Privatanleger. Die steigenden Transaktionszahlen unterstreichen das Potenzial des deutschen Wohn- und Geschäftshausmarktes trotz des weiterhin herausfordernden wirtschaftlichen und geopolitischen Umfelds.\“
Bestand unter 2.000 Euro pro Quadratmeter
Bestandsimmobilien bieten derzeit attraktive Einstiegschancen in den Markt. Im vierten Quartal 2025 betrug der durchschnittliche Angebotspreis 1.996 Euro pro Quadratmeter. Das ist ein Anstieg von 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, liegt jedoch deutlich unter dem bisherigen Höchstwert von 2.113 Euro pro Quadratmeter, der im zweiten Quartal 2022 erreicht worden war.
Trotz notwendiger Sanierungen – zwei Drittel der inserierten Mehrfamilienhäuser weisen die Energieeffizienzklasse E oder schlechter auf – bleiben die Investitionsausgaben bei Bestandsimmobilien oft unter dem Niveau von Neubauobjekten. Diese kamen zum Jahresende 2025 auf einen durchschnittlichen Angebotspreis von 4.019 Euro pro Quadratmeter.
Renditen in A-Städten bei gut 4 Prozent
Die Mietrendite am Markt für Wohn- und Geschäftshäuser rangiert 2025 bundesweit mit 5,4 Prozent auf Vorjahresniveau. Im Durchschnitt der A-Städte belief sich die Rendite im vierten Quartal 2025 auf 4,1 Prozent mit Tendenz zu einem leichten Plus. Sie lag erneut deutlich über den 2,7 Prozent der zehnjährigenBundesanleihen.
Steigende Mieten stützen die Renditen bundesweit: Für Bestandswohnungen betragen die Angebotsmieten im Schnitt 10,42 Euro pro Quadratmeter (+4,1 % zum Vorjahr), für Neubauwohnungen 15,43 Euro pro Quadratmeter (+3,5 %). Das Bevölkerungswachstum in Deutschland und die daraus resultierende gute Vermietbarkeitvon Immobilien sichern Investierenden zuverlässige Erträge.
Aussichten am Investmentmarkt
Engel&Völkers Research prognostiziert für den weiteren Verlauf von 2026 eine marktfreundliche Inflationsrate nahe 2 Prozent sowie realistische Bauzinsen um 4 Prozent.\“Der Markt für Wohninvestments sendet mit guten Fundamentaldaten, soliden Renditen und einer wachsenden Nachfrage positive Signale\“, resümiert Till-Fabian Zalewski.\“Besonders der Bestand an Wohn- und Geschäftshäusern bietet Investierenden die Möglichkeit, aussichtsreiche Value-Add-Strategien umzusetzen. Das Transaktionsvolumen wird sich im Laufe von 2026 erneut moderat erhöhen.\“
Auf längere Sicht zieht voraussichtlich auch das derzeit schwache Neubausegment wieder an.\“Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohn- und Geschäftshäuser ist 2025 um rund 12 Prozent gestiegen\“, so Zalewski.\“Das wird sich ab den Jahren 2027/2028 zumindest in begrenztem Umfang am Markt bemerkbar machen. Auch Impulse der Bundesregierung wie etwa die EH-55-Förderung sind positive Nachrichten für den Neubaumarkt.\“
Über Engel&Völkers Commercial: Das international tätige Beratungs- und Vermittlungsunternehmen für Gewerbeimmobilien, Engel&Völkers Commercial, ist in der D-A-CH-Region mit mehr als 95 Gewerbebüros vertreten und damit direkter Ansprechpartner des Mittelstands vor Ort. Unsere Immobilienexpert:innen kennen die regionalen Immobilienmärkte und überzeugen mit lokalem Know-how. Unsere fachliche Expertise umfasst dieSegmente Wohn- und Geschäftshäuser/ Anlageimmobilien, Büro- und Handelsflächen, Industrie- und Logistikimmobilien, Land- und Forstflächen sowie die Bereiche Investment Consulting und Hotel Consulting. Wir sind Teil des weltweiten Engel&Völkers Netzwerks mit mehr als 16.700 Expert:innen in 35 Ländern. www.engelvoelkers.com/commercial
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