Zecken in weiteren Risikogebieten aktiv – wichtiger Impf- und Versicherungsschutz

In den vergangenen Jahren schwankte die Zahl der gemeldeten FSME-Erkrankungen in Deutschland zwischen 200 und 700 (2024) Fällen pro Jahr. Auch in 2025 bewegen sich FSME-Erkrankungen auf einem Rekordniveau, ähnlich hoch oder leicht über dem hohen Stand von 2024. Allerdings gibt es trotz Meldepflicht eine hohe Dunkelziffer von FSME-Infektionen.
Doch Vorsicht: Infizierte Zeckenübertragen in der Regel zwei Krankheiten: Die gefährliche Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und die Lyme-Borreliose. Gegen FSME kann man sich durch regelmäßige Impfungen schützen. Dies ist besonders wichtig für Menschen, die in Risikogebieten leben und sich vermehrt in Gärten und in der Natur aufhalten. Im Gegensatz zum Impfschutz gegen FSME ist eine Impfung gegen Borreliose nicht möglich.\“Hier hilft nur Vorsicht und im Falle einer Infektion die frühzeitige Einnahme von Antibiotika\“, warnt Jürgen Buck, Vorstand der GVI. Schätzungen zufolge erkranken jährlich 50.000 bis 150.000 Menschen an Borreliose.
Was die wenigsten Menschen in den Zecken-Risikogebieten wissen, ist die Möglichkeit, sich im Rahmen einer privaten Unfallversicherung gegen die finanziellen Folgen von FSME und Borreliose abzusichern.\“Doch Vorsicht, vor Gericht wird immer wieder darüber gestritten, ob Zeckenbisse und deren Folgen tatsächlich als Unfall im Sinne der Versicherungsbedingungen gelten\“, betont Jürgen Buck.\“Daher sollten bestehende Unfallversicherungen auf den Einschluss von Zeckenbissenüberprüft werden\“, rät der Experte.
Wer seine bestehende Unfallversicherungüberprüfen lassen möchte, kann den kostenlosen\“Versicherungs-Check\“der Verbraucherorganisation Geld und Verbraucher e.V. unter www.geldundverbraucher.de in der Rubrik\“Gratis\“nutzen. Dort sind auch weitere Tipps zum Thema\“Impfschutz, FSME, Zecken (z.B. Risikogebiete, richtiger Abstand)\“abrufbar.
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