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\“ZAATARI – Leben im Flüchtlingslager\“ am Mittwoch im ZDF (FOTO)

 


Im jordanischen Zaatari, einem der größten Flüchtlingslager der
Welt, leben mehr als 80.000 Syrer. Sie haben alles verloren und
versuchen, mitten im Nirgendwo ein neues Leben aufzubauen. Die
Dokumentation \“ZAATARI – Leben im Flüchtlingslager\“ ist am Mittwoch,
1. August 2018, um 0.15 Uhr im ZDF zu sehen. Dokumentarfilmer
Paschoal Samora begleitet das Leben der Flüchtlinge, die angesichts
schwerster familiärer und materieller Verluste über sich
hinauswachsen. Seine Doku zeichnet ein eindringliches Bild vom Leben
im Flüchtlingslager.

Nur zwölf Kilometer hinter der Grenze warten Zehntausende Syrer
darauf, in ihre Heimat zurückzukehren. Maler Mohammad Al-Jaukhadar
möchte ein Stück seiner zerstörten Heimat nach Zaatari bringen. Mit
Pinsel und Farbe lässt er auf den kargen Blech-Containern im Lager
Häuser und Plätze wiederauferstehen: \“Am Anfang war das
Flüchtlingslager weiß. Alles war weiß und deprimierend. Durch die
Farben hat sich das geändert.\“

Für viele Flüchtlinge bedeutet Zaatari ein Leben im Wartestand.
Vor allem Jugendlichen fehlt es an Perspektiven. Der 19-jährige
Mubarak etwa wollte Lehrer werden. Der Krieg aber nahm ihm seine
Träume. \“Hier gibt es nichts, hier gibt es keine Zukunft. Wir
dachten, wir bleiben ein paar Monate und kehren dann zurück. Aber
diese Träume haben wir aufgegeben.\“ Mubarak ist frustriert und wütend
und sehnt sich danach, sein Leben endlich wieder in die Hand zu
nehmen.

Ahmad Harb arbeitet mit den Jugendlichen im Camp daran, den Frust
und die Probleme zu mindern. Der Regisseur hat ein Theater aufgebaut
und probt mit den jungen Schauspielern gerade \“Der Sturm\“ von William
Shakespeare. Weil es das Leben der Geflüchteten widerspiegelt. Als er
mit seiner Frau Nesreen und den beiden Söhnen aus Damaskus fliehen
musste und in Zaatari ankam, da haben sie beschlossen, \“die
Vergangenheit zu vergessen und ganz neu anzufangen. Es gibt mir
Kraft, möglichst keine Erinnerung zu haben. Sie nützen mir nichts\“,
sagt er.

Doch es gibt auch seltene Momente des Glücks und der
Unbeschwertheit: \“Wenn man Kinder ansieht, fühlt man sich wieder
lebendig, auch wenn die Welt um einen zerstört ist. Kinder sind
unsere Hoffnung für die Zukunft und unser Trost für die verlorenen
Tage\“, sagt etwa Fotografin Fatima, deren drittes Kind in Zaatari auf
die Welt gekommen ist.

Auf ARTE war die Dokumentation bereits am Dienstag, 24. Juli 2018,
zu sehen.

Weitere Informationen: https://ly.zdf.de/LZb/

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Ansprechpartner: Thomas Hagedorn, Telefon: 06131 – 70-13802;
Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, 06131 –
70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/zaatari

Pressekontakt:
ZDF Presse und Information
Telefon: +49-6131-70-12121

Original-Content von: ZDF, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 30. Juli 2018.

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Categories: Bilder, Medien & Unterhaltung

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