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Winter-Check: Mit diesen Tipps wird Ihr Auto winterfit

 

Winterreifen „von O bis O“
„Bei niedrigen Temperaturen, Schneematsch und Schnee sind Winterreifen unerlässlich“, unterstreicht Lang die Wichtigkeit der richtigen Pneus. Als einziger Kontaktpunkt des Fahrzeugs mit dem Boden ist eine den Verhältnissen angepasste Bereifung entscheidend für die Fahrsicherheit und sorgt gerade bei rutschigen Straßenverhältnissen für den nötigen Grip. Zwar gilt in Deutschland die sogenannte „situative Winterreifenpflicht“, es empfiehlt sich aber, Winterreifen von Oktober bis Ostern aufzuziehen, da in diesem Zeitraum Temperaturen von unter 7 Grad Celsius sowie Bodenfrost vermehrt auftreten. Autofahrer sollten zudem darauf achten, dass der Reifen an der Flanke das Alpine-Symbol in Form einer Schneeflocke aufweist und über eine ausreichende Profiltiefe verfügt. „Der Gesetzgeber gibt eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern vor, wir empfehlen aber, Winterreifen spätestens ab 4 Millimetern zu tauschen“, sagt der A.T.U-Experte.

Licht in die Dunkelheit bringen
Richtig sehen und gesehen werden – diese Devise gilt für Autofahrer in der dunklen Jahreszeit umso mehr. Um die Fahrzeugbeleuchtung zu überprüfen, rät A.T.U-Experte Lang, eine zweite Person hinzuzuziehen, die einmal alle Lichter durchschaltet. Zusätzlich zur Funktionstüchtigkeit ist auch auf die korrekte Einstellung der Scheinwerfer zu achten, um für eine ausreichende Ausleuchtung des Sichtfelds zu sorgen, entgegenkommende Fahrer jedoch nicht zu blenden.

Glasklare Angelegenheit
Die tiefstehende Wintersonne sowie Dunkelheit und schlechte Sichtverhältnisse erschweren im Winter die Fahrt. Dabei gewährleistet neben der Frontbeleuchtung eine intakte Windschutzscheibe samt funktionsfähiger Wischanlage eine gute Sicht. Ein prüfender Blick unter die Motorhaube gibt zudem Auskunft über den Stand des Wischwassers. Außerdem „ist es wichtig, dass das Wischwasser genügend Frostschutzmittel enthält, um das Einfrieren im Winter zu verhindern“, sagt Christopher Lang. Eingefrorene Leitungen sorgen nicht nur für den Ausfall der Wischanlage, sondern können diese unter Umständen auch beschädigen.

Startschwierigkeiten vermeiden
„Laut aktueller Pannenstatistik ist die Batterie mit rund 42 Prozent immer noch Ausfallursache Nummer eins“, erklärt der A.T.U-Experte. Weil die Batterie bei niedrigen Temperaturen besonders beansprucht wird, empfiehlt es sich, Modelle ab einem Alter von fünf Jahren vor dem Wintereinbruch in der Werkstatt prüfen und bei Bedarf austauschen zu lassen. Auch Kurzstreckenfahrten tragen zu einer verminderten Lebensdauer bei.

Kleine Schäden vor dem Winter ausbessern
Weist das Fahrzeug Lack- oder Glasschäden auf, sollten diese vor dem Wintereinbruch behoben werden. „Kleine Steinschläge in der Scheibe können im Winter schnell zu einem Riss führen“, warnt Lang. Und auch Kratzer oder Schäden im Lack stellen ein Problem dar: in Kombination mit Nässe und Streusalz kann sich hartnäckiger Rost entwickeln.

Tipps für das nötige Winterequipment
Abschließend gibt der A.T.U-Experte den Autofahrern wertvolle Ausrüstungstipps mit auf den Weg: „Um gut durch den Winter zu kommen, sollte man Folgendes immer dabeihaben: Scheibenreiniger mit Frostschutz, Scheibenenteiser, Starthilfekabel für alle Notfälle und einen Eiskratzer mit Schneebesen.“

Posted by on 27. Oktober 2020.

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Categories: Bilder, Vermischtes

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