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Wildkräuter am besten im Wald sammeln

Essbare Wildpflanzen sind längst zum
kulinarischen Geheimtipp avanciert: Bärlauch, Brennnessel, Holunder
und Co. gelten als schadstoffarm, nährstoffreich und besonders
aromatisch. Wegen der möglichen Feinstaubbelastung rät Dr. Markus
Strauß, Ausbilder an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in
Nürtingen, im Gesundheitsmagazin \”Apotheken Umschau\” allerdings davon
ab, in der Nähe stark befahrener Straßen zu sammeln. \”Wiesen eignen
sich nur als Sammelgebiet, wenn sie nicht gedüngt sind.\” Viehweiden
scheiden zudem wegen der Infektionsgefahr durch tierische Exkremente
aus. Stattdessen empfiehlt der Biologe verwilderte Parks und
naturbelassene Gärten. \”Das beste Sammelgebiet ist aber der Wald mit
seinen nährstoffreichen, humushaltigen Böden.\”

Damit sich auch künftige Generationen am ursprünglichen Geschmack
der Wildpflanzen erfreuen können, plädiert Strauß für nachhaltiges
Sammeln. Nie dürfe eine Pflanze mit den Wurzeln ausgegraben oder
ausgerissen werden. Nur die obersten Triebspitzen oder höchstens ein
Drittel der Blätter entnehmen.

Wichtig sei zudem, sich intensiv mit Wildkräutern zu beschäftigen
und sie zu kennen, betont der Agrarwissenschaftler Professor
Christian Zörb von der Universität Hohenheim. Denn manche essbaren
Pflanzen seien leicht mit giftigen Doppelgängern zu verwechseln.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.
Das Gesundheitsmagazin \”Apotheken Umschau\” 5/2019 B liegt aktuell in
den meisten Apotheken aus.

Pressekontakt:
Katharina Neff-Neudert
Tel. 089 / 744 33 360
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: presse@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de

Original-Content von: Wort & Bild Verlag – Apotheken Umschau, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 24. Mai 2019.

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Categories: Freizeit & Hobby

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