Wie entstehen die Lebensmittel von morgen? Hochschule Osnabrück lädt auf der IdeenExpo zum Mitmachen ein

Wie wachsen Erdbeeren ganz ohne Erde? Was passiert bei der Verarbeitung unserer Lebensmittel? Und wie können moderne Biotechnologie und Künstliche Intelligenz dazu beitragen, die Lebensmittel von morgen zu entwickeln? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt die Hochschule Osnabrück auf der IdeenExpo 2026 mit interaktiven Exponaten und zahlreichen Gelegenheiten zum Ausprobieren.Am Messestand können Besucherinnen und Besucher selbst forschen, rätseln und experimentieren. Sie entdecken, wie moderne Agrar-, Lebensmittel- und Ingenieurwissenschaften dazu beitragen, nachhaltige Lösungen für die Zukunft zu entwickeln. Viele der Mitmachstationen werden von Studierenden betreut, die an der Entwicklung der Exponate mitgewirkt haben und aus erster Hand von ihren Projekten berichten.Von der Erdbeere bis zur Pizza: Lebensmittel neu denkenEin Schwerpunkt des Messeauftritts liegt auf der Frage, wie Lebensmittel künftig produziert, verarbeitet und entwickelt werden können. Besucherinnen und Besucher können beispielsweise erleben, wie Erdbeeren in einem hydroponischen System ganz ohne Erde wachsen. Das von Studierenden entwickelte Anbausystem veranschaulicht, wie Pflanzen gezielt mit Wasser und Nährstoffen versorgt werden können und welche Potenziale solche Verfahren für eine ressourcenschonende Produktion bieten.Wie aus frischen Erdbeeren ein verarbeitetes Lebensmittel wird, können Interessierte an einem weiteren Exponat selbst erkunden. Sie gehen Inhaltsstoffen und Texturen auf die Spur und erleben, welche Veränderungen während der Verarbeitung entstehen. Dabei wird verständlich, wie Lebensmittelwissenschaft dazu beiträgt, Qualität, Genuss und gesundheitsförderliche Ernährung miteinander zu verbinden.Auch Mikroorganismen stehen im Mittelpunkt. Ohne sie gäbe es viele Lebensmittel wie Brot, Joghurt oder Käse nicht. Gleichzeitig spielen sie eine immer wichtigere Rolle in der modernen Biotechnologie. Besucherinnen und Besucher können beobachten, wie Mikroben wachsen, technische Anlagen kennenlernen und mithilfe von Virtual Reality in bioverfahrenstechnische Prozesse eintauchen.Wie digitale Technologien die Entwicklung neuer Lebensmittel verändern, zeigt auch ein weiterer interaktiver Beitrag. Interessierte können auf ihrem Smartphone ihre persönliche Pizza gestalten – zum Beispiel besonders nachhaltig, proteinreich oder einfach besonders lecker. Anschließend bewertet eine KI-Jury die Kreation hinsichtlich verschiedener Kriterienwie Gesundheit oder Nachhaltigkeit und zeigt, wie diese modernen Werkzeuge heute die Entwicklung neuer Lebensmittel unterstützen können.„Wissenschaft wird besonders spannend, wenn man selbst mitmachen kann. Unsere Exponate laden dazu ein, Dinge auszuprobieren, Zusammenhänge zu entdecken und zu erleben, wie Forschung unseren Alltag und die Lebensmittel von morgen mitgestaltet“, sagt Prof. Dr. Diemo Daum, der den Auftritt der Hochschule Osnabrück auf der IdeenExpo inhaltlich und organisatorisch koordiniert.Mehr als Lebensmittel: Analytik und digitale Fertigung erlebenNeben den Ernährungsthemen zeigt die Hochschule weitere Facetten ihrer Forschung und Lehre. So können Besucherinnen und Besucher nachvollziehen, wie Pflanzen Stoffe aus ihrer Umgebung aufnehmen und mit welchen Analyseverfahren sich solche Prozesse untersuchen lassen. Dabei lernen sie unter anderem das Prinzipder Chromatographie kennen, das beispielsweise zur Identifizierung von Stoffen in Materialien eingesetzt wird.Darüber hinaus wird moderne Fertigungstechnik erlebbar. Mit wenigen Klicks können Interessierte eigene kleine Objekte am Computer entwerfen und anschließend verfolgen, wie diese Schicht für Schicht auf dem 3D-Drucker entstehen. Das fertige Werkstück können sie direkt mit nach Hause nehmen.Zur IdeenExpoDie IdeenExpo ist Europas größtes Jugend-Event für Technik und Naturwissenschaften. In diesem Jahr findet sie vom 20. bis 28. Juni 2026 unter dem Motto „Mach doch einfach!“ auf dem Messegelände in Hannover statt. Der Eintritt ist kostenlos. Rund 330 Unternehmen, Hochschulen und Institutionen laden dazu ein, Spannendesauszuprobieren, vielfältige Berufe kennenzulernen sowie Zukunftstechnologien hautnah zu erleben. Die Hochschule Osnabrück ist gemeinsam mit der Universität Osnabrück im Themenbereich „ErnährungsWelten“ in Halle 9 vertreten.Weitere InformationenProf. Dr. Diemo Daum Professur für Pflanzenernährung 0541 969 – 5170
d.daum@hs-osnabrueck.de
Posted by on 22. Juni 2026.
Tags: marketing, neuer-ffnung
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