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Wie die Autokonzerne im Winter die Luft in unseren Städten vergiften – Deutsche Umwelthilfe präsentiert neue alarmierende Winter-Abgasmessungen

Zum Kommunal-Dieselgipfel im Kanzleramt am
28.11.2017: Angela Merkel bricht Versprechen: Kommunen erhalten
derzeit keine Förderung aus dem Kommunalfonds für kurzfristig
wirksame Maßnahmen gegen NO2-Grenzwertüberschreitungen –
Bundesregierung verweigert Auskunft über die ihr vorliegenden
Informationen, bei welchen Temperaturen die Diesel-Hersteller ihre
Fahrzeuge in NOx-Drecksschleudern verwandeln

Am 28. November 2017 lädt Angela Merkel die Oberbürgermeister der
von Diesel-Fahrverboten ab 2018 betroffenen Städte zum Diesel-Gipfel,
um erneut über Maßnahmen zur Luftreinhaltung zu beraten. Unter den
Kommunen hat sich derweil ein erheblicher Unmut angestaut, da sich
der mit einer Milliarde Euro gefüllte Kommunalfonds als leeres
Wahlkampfversprechen herausgestellt hat. Anstatt den Kommunen wie
versprochen noch in 2017 Geld für kurzfristig wirksame Maßnahmen zu
bewilligen, beschränkt sich die tatsächliche Förderung auf wenige
Millionen Euro für unnötige „Masterpläne“.

Mit den ab Herbst üblichen tieferen Außentemperaturen steigen
indessen die Stickoxid (NOx)-Abgasemissionen moderner Euro 6 Diesel
dramatisch an. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) dokumentiert anhand
aktueller Straßen-Abgasmessungen, wie ein moderner Euro 6 Diesel-Pkw
eines süddeutschen Autoherstellers bei einer Veränderung von nur
wenigen Grad Außentemperatur zu einer NOx-Drecksschleuder mutiert,
die sogar mehr NOx emittiert als ein Euro 1 Diesel aus dem Jahre
1993.

Im Rahmen unserer Pressekonferenz möchten wir Zwischenbilanz zu
den beiden bisher stattgefundenen Diesel-Gipfeln ziehen und
aufzeigen, wie Millionen Menschen auch in diesem Winter in den
betroffenen Städten unter NO2 leiden werden – mit Billigung der
Bundesregierung. Das Kraftfahrt-Bundesamt kennt die jeweiligen
Abschalttemperaturen bei den von ihr zugelassenen Diesel-Fahrzeugen
der Abgasstufe Euro 5 und 6. Dennoch werden den Kommunen, den
Autohaltern und der Öffentlichkeit diese Umweltdaten unter Hinweis
auf „Betriebsgeheimnisse der Autohersteller“ verweigert.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und bitten um Anmeldung an
presse@duh.de

Datum: Donnerstag, 23. November 2017 um 12:30 Uhr

Ort: Deutsche Umwelthilfe (DUH), Hackescher Markt 4, 10178 Berlin,
Dachgeschoss

Teilnehmer:

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer Deutsche Umwelthilfe

Dr. Axel Friedrich, Internationaler Verkehrsberater

Pressekontakt:
DUH-Pressestelle:
Andrea Kuper, Ann-Kathrin Marggraf
030 2400867-20, presse@duh.de
www.duh.de, www.twitter.com/umwelthilfe, www.facebook.com/umwelthilfe

Original-Content von: Deutsche Umwelthilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

Posted by on 22. November 2017.

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Categories: Vermischtes

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