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Wetter extrem: Chillen im Schatten und ab und zu ein Schlammbad / Deutsche Wildtier Stiftung: Wie Wildtiere bei extremer Hitze cool bleiben

Deutschland stöhnt unter hochsommerlichen
Bedingungen schon im Frühling! Das Land ist gespalten: Während der
Norden und Osten unter Hitze und Trockenheit leiden, versinken der
Westen und Teile des Südens nach massiven Regenfällen. Wetter extrem!
Wie kommen Wildtiere damit klar? \“Sie meiden die pralle Sonne, halten
ausgiebig Siesta und werden erst gegen Abend wieder aktiv\“, sagt Eva
Goris, Pressesprecherin der Deutschen Wildtier Stiftung.

Rothirsche chillen und suhlen

Rothirsche suchen sich schattige Plätze und suhlen in kühlen
Schlammpfützen. Eine Schlammpackung hilft nicht nur bei Hitze; sie
wirkt obendrein gegen lästige Parasiten wie Zecken, Mücken oder
Bremsen. Auch Wildschweine wissen eine Schlammpackung zu schätzen.
Die \“Freibäder\“ der Wildtiere im Wald dienen nicht nur der Abkühlung:
Die Suhlen sind Trinkwasserlöcher und Lebensräume für Insekten und
Amphibien.

Vögel atmen die Hitze weg

Vögel besitzen keine Schweißdrüsen. Sie verschaffen sich über die
Zunge durch Hecheln Abkühlung. Schnelles Atmen mit aufgesperrtem
Schnabel transportiert die warme Luft aus der Vogel-Lunge nach außen;
kühlere Luft dringt durch die Lungenflügel in den Körper. Wer
Vogeltränken im Garten mit frischem Wasser füllt, kann auch einen
regen Badebetrieb beobachten.

Rehe trinken den Morgentau

Rehe nehmen einen hohen Anteil an Flüssigkeit über ihre Nahrung
auf. Ihr Hitzetrick: Sie sind hauptsächlich abends und in der
Morgendämmerung aktiv. Ihren Flüssigkeitsbedarf stillen sie u.a. mit
dem Morgentau, der auf den Blättern und Gräsern liegt.

Hummeln fächeln der Brut Kühlung zu

Um die Temperatur im aufgeheizten Hummelnest herunterzukühlen und
die Brut vor dem Austrocknen zu bewahren, erzeugen Hummeln durch
schnelles und hochtouriges Flügelschlagen Luftzug und damit Kühlung.
Dazu benötigen sie jede Menge Energie. In Überschwemmungsgebieten
werden Hummelnester, die im Erdboden angelegt sind, samt Brut einfach
fortgerissen.

Füchse hecheln wie Hunde

Wer Fell und Federn hat, kann meist nicht richtig schwitzen. Viele
Tiere haben keine oder nur sehr wenige Schweißdrüsen. Das ist bei
Hitze durchaus von Nachteil, denn Schweiß sorgt für Kühlung. Der
Fuchs macht es wie sein naher Verwandter, der Haushund: er hechelt.
Dabei verdampft Speichel über die Zunge, und die verdunstende
Feuchtigkeit kühlt das Blut und damit den Körper ab.

Pressekontakt:
Kostenloses Bildmaterial: www.Presse.DeutscheWildtierStiftung.de
Pressekontakt: Eva Goris, Pressesprecherin, Christoph-Probst-Weg 4,
20251 Hamburg,
Telefon 040 9707869-13, Fax 040 9707869-19,
E.Goris@DeutscheWildtierStiftung.de, www.DeutscheWildtierStiftung.de

Original-Content von: Deutsche Wildtier Stiftung, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 30. Mai 2018.

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Categories: Vermischtes

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