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Westfalen-Blatt: Kommentar zu Dr. Oetker

Viel Geld zu haben ist schön. Viel fremdes Geld
vermehren zu müssen kann eine ziemliche Herausforderung sein. Das
gilt zumal in Zeiten, da man es nicht einfach zur Bank tragen und
hohe Zinsen kassieren kann. Dass Dr. Oetker trotzdem noch 2,5
Milliarden Euro Nettofinanzvermögen eher risikoscheu bei den
Geldinstituten geparkt hat, liegt nicht nur an der traditionell
vorsichtigen Haushaltspolitik des Bielefelder Familienunternehmens.
Gute Marken wie Freixenet gibt es nicht wie Sand am Meer. Außerdem
warten deren zufriedene Besitzer kaum darauf, dass ihnen jemand ein
Kaufangebot macht. Hinzu kommt, dass sich die gesamte Wirtschaft
infolge der Digitalisierung in einem solchen Umbau befindet, dass es
sinnvoll ist, einiges von dem Geld, das durch den Verkauf der
Reederei Hamburg-Süd floss, in die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle
zu investieren.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Dominik Rose
Telefon: 0521 585-261
d.rose@westfalen-blatt.de

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 18. Juni 2019.

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