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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur DSGVO

Groß war die Aufregung, als vor einem Jahr die
Datenschutzgrundverordnung – kurz DSGVO – an den Start ging:
Klingelschilder sollten angeblich abgebaut werden, kleinere
Firmen sahen sich in ihrer Existenz bedroht, viele fürchteten
satte Geldstrafen, Horden von Abmahnanwälten würden durchs Land
ziehen, Vereine aufgeben. Heute ist klar: Die Horrorszenarien sind
nicht eingetreten. Inzwischen hat sich die Aufregung gelegt. Und
die meisten Menschen sind froh, wenn ihre Daten nicht für jedermann
einsehbar sind. Ohnehin richtet sich die DSGVO vor allem gegen
US-Giganten wie Facebook, Google und Co. Weil sie Daten für
passgenaue, gewinnbringende Werbung einsetzen, sind sie an
möglichst vielen persönlichen Infos interessiert. Ihr
Datenhunger soll gezügelt werden. In manchen Fällen aber, etwa bei
Vereinen, ist die DSGVO über das Ziel hinausgeschossen. Dennoch
ist sie ist ein gutes und wichtiges Gesetz. Sie schützt uns
Bürger davor, dass mit unseren Daten gegen unseren Willen
Missbrauch betrieben wird. Datenschutz hat es schon früher gegeben.
Jetzt hat er für das Zeitalter der Digitalisierung ein Update
erhalten. Gut so!

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 24. Mai 2019.

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Categories: Vermischtes

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