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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema \“Steuerfahndung bei Winterkorn\“

Rund zehn Millionen Euro: So einen »Notgroschen«
wünscht man sich gerne auch für sich. Aber als ehemaliger Chef des
neben Toyota weltweit größten Automobilherstellers lebt Martin
Winterkorn natürlich in anderen Dimensionen. Nun wird gegen
Winterkorn schon wegen seiner vermuteten Mitverantwortung für die
Abgasmanipulationen an den Diesel-Fahrzeugen des Konzerns und wegen
zu später Information der Aktionäre ermittelt. Trotzdem und trotz der
hohen Summe, die er möglicherweise am Fiskus vorbei in die Schweiz
transferiert hat, gilt für den Ex-Konzernchef das Gleiche wie für
jeden kleinen Ladendieb: Solange die Steuerhinterziehung nicht
zweifelsfrei bewiesen und kein Urteil gefällt ist, gilt er nur als
verdächtig. Fast möchte man einwenden: So naiv kann Winterkorn gar
nicht gewesen sein, dass er glauben konnte, ein solcher
Millionen-Transfer würde nicht irgendwann aufgrund beschlagnahmter
Papiere oder dem Kauf einer Bank-CD auf dem Tisch der Fahnder landen.
Doch auch dass er so naiv nicht gewesen sein kann, ist – bis zum
Beweis – nur Vermutung.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 29. Juli 2018.

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Categories: Vermischtes

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