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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Flughafenchaos

Kleine Ursache, katastrophale Wirkung: Tausende
stranden auf Deutschlands zweitgrößtem Flughafen, weil – tja,
weil eine Frau um die 40, Hokuspokus, unkontrolliert im
Sicherheitsbereich entschwindet und nicht mehr ausfindig gemacht
werden kann. Wollte sie die Sicherheitsleute ärgern, die sie vorher
gerüffelt hatten? Oder hat sie sich, unbedarft in Sachen
Fliegerei und schon aufgeregt, einfach vertan im allgemeinen
Gewühl auf dem Münchener Großflughafen, der mit dem Ferienbeginn im
Freistaat die erste ganz große Reisewelle zu bewältigen hatte? In
Sekunden hätte sie gestoppt werden müssen, aber Stunden hat es
gedauert, sie ausfindig zu machen – wo auch immer. Über die genauen
Umstände schweigen die Behörden noch. Wie kann dergleichen passieren?
In Deutschland, und – pikant – noch dazu in Bayern, dem es ja
stets gefällt, sich als besonders kompetent in Sachen Sicherheit
herauszuheben. Nun denn, der Fluggast hat es auszubaden – und das
nicht erst seit diesem Samstag in München. Personalnot und
Desorganisation sind Alltag im Sicherheitsbereich der deutschen
Flughäfen. Das nächste Chaos hat schon eingecheckt.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 29. Juli 2018.

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Categories: Politik & Gesellschaft

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