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Westfalen-Blatt: CDU-Bundestagsabgeordneter Christian Haase fordert mehr soziale Kontrolle im ländlichen Raum – Verdächtiger im Fall Lübcke sei im Kreis Höxter nicht auffällig geworden

Festnahme eines Verdächtigen im Mordfall Lübcke:
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Haase aus dem Kreis Höxter
hat am Donnerstag schockiert auf die Nachricht aus seinem Wahlkreis
reagiert. \“Die Reichsbürger-Szene ist im Kreis Höxter nicht
unbekannt, aber diese Person hat nach bisherigen Erkenntnissen nichts
mit den Reichsbürgern zu tun. Mir war bislang von dem Mann aus
Natzungen nichts bekannt. Solche Leute isolieren sich in den Orten,
die knüpfen keine Verbindungen zur Dorfgemeinschaft. Die gehen nicht
zu Schützenfesten oder zur DLRG. Deswegen darf man in solchen Fällen
keine Rückschlüsse auf die betroffenen Orte ziehen, da leben ja keine
Rechtsextremen\“, sagte Christian Haase dem Bielefelder
\“Westfalen-Blatt\“ (Online).

Während seiner Zeit als Bürgermeister von Beverungen hat Haase
Erfahrungen mit Reichsbürgern gemacht. Sein Eindruck: \“Die gehören
mehrheitlich zur rechtsradikalen Szene. Und das Verhältnis von
Reichsbürgern zu Waffen ist brisant. Bei Reichsbürgern ist die
Schwelle zur Gewaltanwendung niedrig.\“

Haase fordert mehr soziale Kontrolle im ländlichen Raum: \“Wenn
Leute in Dörfer zuziehen und sich zum Beispiel auf Außenliegerhöfen
absondern, sollte man aufmerksamer sein als bislang.\“

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 27. Juni 2019.

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Categories: Politik & Gesellschaft

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