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Westfalen-Blatt: Aufstand beim SEK Bielefeld: Vorwürfe gegen Polizeidirektor

Dem Leiter der Bielefelder Spezialeinheiten (SEK
und MEK) wird vorgeworfen, Polizisten willkürlich bestraft zu haben.
Bielefelds Polizeipräsidentin Dr. Katharina Giere sagte dem
WESTFALEN-BLATT, Vorwürfen aus einem anonymen Schreiben werde intern
nachgegangen. Der Brief an die Polizeipräsidentin soll aus dem Kreis
der Spezialeinheiten stammen. Darin wird behauptet, der Leiter der
Spezialkräfte, ein Polizeidirektor, habe nach möglichen
Dienstpflichtverletzungen »nach Gutsherrenart« Strafen gegen
unliebsame Polizisten verhängt, um sie gefügig zu machen. So soll ein
Polizist nach einer dienstlichen Feier in der Polizeischule
Stukenbrock betrunken einen Kaffeeautomaten umgerannt haben. Nachdem
sich die Schule bei dem Polizeidirektor beschwert haben soll, soll
der den betroffenen Beamten genötigt haben, »freiwillig« ein
mehrmonatiges »Praktikum« im Streifendienst anzutreten. Ein anderer
Polizist, der einer Kollegin ein Möbelstück mit einem Dienstwagen
transportiert haben soll, musste angeblich zur Strafe »freiwillig«
eine mehrwöchige Hospitation bei der Bereitschaftspolizei in Selm
absolvieren. Eine Führungskraft des MEK habe nach einer Verfehlung
mehrmonatigen Hospitationen machen müssen und sei jetzt psychisch
krank. Die Personalabteilung des Polizeipräsidiums soll von den
angeblichen Verfehlungen der Polizisten nichts gewusst haben. Der
Polizeidirektor lehnte gegenüber dem WESTFALEN-BLATT eine
Stellungnahme zu den Vorwürfen ab. Bielefeld ist einer von sechs
Standorten in Nordrhein-Westfalen, in denen Spezialeinheiten der
Polizei stationiert sind.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 20. Juni 2018.

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Categories: Vermischtes

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