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Wenn Standardtherapien nicht ausreichen: Neue Wege in der Immuntherapie bei Krebs

 

Berlin, 12.04.2026 – Die Immuntherapie hat die moderne Krebsmedizin in den letzten Jahren maßgeblich verändert. Ziel dieser Therapieformen ist es, das körpereigene Immunsystem gezielt zu aktivieren, um Tumorzellen besser zu erkennen und zu bekämpfen. Dennoch zeigt sich in der klinischen Praxis, dass nicht alle Immuntherapien bei allen Patienten gleichermaßen wirken. Dies liegt vor allem an der individuellen Tumorbiologie und der unterschiedlichen Ausgangssituation des Immunsystems.

Zu den bekanntesten Immuntherapien zählen sogenannte Checkpoint-Inhibitoren. Diese blockieren bestimmte Signalwege, die Tumorzellen nutzen, um sich vor dem Immunsystem zu\“verstecken\“. Studien zeigen, dass diese Therapie insbesondere bei Tumorarten wie Melanom oder Lungenkrebs wirksam sein kann. Gleichzeitig profitieren jedoch nicht alle Patienten davon. Zudem können Nebenwirkungen auftreten, bei denen das Immunsystem auch gesundes Gewebe angreift, etwa in Form von Entzündungen von Haut, Darm oder Organen

Eine weitere Form der Immuntherapie sind CAR-T-Zelltherapien, bei denen Immunzellen außerhalb des Körpers genetisch verändert und anschließend wieder infundiert werden. Diese Therapie zeigt vor allem bei bestimmten Blutkrebserkrankungen gute Ergebnisse. Allerdings ist sie mit hohem Aufwand verbunden und kann mit schweren Nebenwirkungen wie dem sogenannten Zytokin-Freisetzungssyndrom einhergehen.

Auch monoklonale Antikörper werden in der Onkologie eingesetzt. Sie richten sich gezielt gegen bestimmte Strukturen auf Tumorzellen. Diese Therapien sind in vielen Bereichen etabliert, zeigen jedoch häufig eine zeitlich begrenzte Wirkung, da Tumorzellen Anpassungsmechanismen entwickeln können.

Neben diesen etablierten Verfahren rückt zunehmend die dendritische Zelltherapie(DZT) in den Fokus. Dabei handelt es sich um eine personalisierte Therapiemaßnahme, bei der körpereigene Immunzellen gezielt aktiviert werden, um eine spezifische Immunantwort gegen Tumorzellen zu unterstützen. Im Unterschied zu anderen Immuntherapien zielt die dendritische Zelltherapie darauf ab, das Immunsystem nicht nur punktuell zu beeinflussen, sondern umfassend zu aktivieren.

Zu diesem Therapiemaßnahme liegt mittlerweile eine umfangreiche wissenschaftliche Studienlage vor. Untersuchungen und klinische Beobachtungen zeigen, dass die dendritische Zelltherapie bei verschiedenen Krebserkrankungen – darunter Brustkrebs, Darmkrebs, Prostatakrebs, Lungenkrebs sowie Glioblastom – eingesetzt wirdund insbesondere im Rahmen individualisierter Therapiekonzepte an Bedeutung gewinnt.

Ein entscheidender Faktor für den Therapieerfolg ist der individuelle Immunstatus des Patienten. Dieser gibt Aufschluss darüber, wie leistungsfähig das Immunsystem ist und ob es auf eine Therapie reagieren kann. Ergänzend dazu wird die Tumorzählung genutzt, um die aktuelle Aktivität der Erkrankung zu erfassen. Ein weiterer wichtiger Mechanismus ist die Apoptose, der programmierte Zelltod, der bei Krebszellen häufig gestört ist und gezielt unterstützt werden kann.

Vor diesem Hintergrund zeigt sich zunehmend, dass nicht eine einzelne Therapie im Vordergrund steht, sondern die Kombination verschiedener therapeutischer Bausteine. Die Verbindung aus Immunaufbau, Apoptose unterstützenden Maßnahmen und der dendritischen Zelltherapie kann dazu beitragen, das Immunsystem gezielter zu aktivieren und auf die individuelle Situation des Patienten einzugehen.

Mit der steigenden Zahl an Studien und Therapieoptionen wächst gleichzeitig die Komplexität der Entscheidungsfindung. Systeme wieMedical Evidence AIkönnen dabei unterstützen, medizinische Daten, Immunstatus und wissenschaftliche Erkenntnisse strukturiert auszuwerten und behandelnden Behandlern eine fundierte Grundlage zur Verfügung zu stellen.

Parallel dazu prognostiziert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen weiteren Anstieg der Krebszahlen in den kommenden Jahren. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, individuelle und kombinierte Therapieansätze weiterzuentwickeln und gezielt einzusetzen.

Die moderne Onkologie bewegt sich damit zunehmend in Richtung einer personalisierten Medizin, in der die Kombination verschiedener Immuntherapien – einschließlich der dendritischen Zelltherapie – eine zentrale Rolle einnimmt.

Wichtig ist dabei: Die Therapieentscheidung erfolgt stets durch den behandelnden Behandler in Abstimmung mit dem Patienten.

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Komplexität moderner Krebstherapien wird eine strukturierte und individuelle Einordnung immer wichtiger.

Patienten und Angehörige haben daher die Möglichkeit, eine kostenfreie und unverbindliche Therapieprüfung in Anspruch zu nehmen.
Dabei wird auf Basis der vorliegenden Angaben eine erste Einschätzung vorgenommen, ob und in welchem Umfang eine personalisierte immunologische Therapie – beispielsweise im Rahmen einer Kombinationstherapie mit dendritischen Zellen – sinnvoll eingeordnet werden kann.

Die Auswertung erfolgt vertraulich und dient als Orientierung für weitere Gespräche mit dem behandelnden Behandler.

Zur kostenfreien Therapieprüfung

Posted by on 13. April 2026.

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Categories: Allgemein

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