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Weltnichtrauchertag 2026: Tabakstopp fördern statt Schwarzmarkt stärken

 

Anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai fordert das Bündnis für Tabakfreien Genuss (BfTG) eine sachliche Debatte über Schadensminimierung (\“Harm Reduction\“) und die Rolle der E-Zigarette beim Tabakstopp. Während die Raucherquote in Deutschland seit Jahren auf hohem Niveau stagniert, geraten ausgerechnet weniger schädliche Alternativen zunehmend unter politischen Druck.

\“Millionen Menschen rauchen weiterhin Tabakzigaretten. Wer den Weltnichtrauchertag ernst nimmt, darf erfolgreiche Alternativen für erwachsene Raucher nicht verdrängen, sondern muss sie fördern\“, erklärt Dustin Dahlmann, Vorsitzender des BfTG.

Besonders kritisch sieht der Verband Forderungen nach Verboten von Aromen und Kühlstoffen in E-Zigaretten. Internationale Erfahrungen zeigen laut BfTG deutlich die negativen Folgen solcher Maßnahmen. In den Niederlanden, wo seit 2024 nahezu alle Aromen verboten sind, greifen laut einem Bericht der niederländischen Regierung inzwischen 87 Prozent der Dampfer zu illegalen Produkten. Besonders alarmierend: 98 Prozent der jugendlichen Dampfer und 95 Prozent der 18- bis 25-Jährigen konsumieren dort Schwarzmarktprodukte. [1]

Zugleich zeigen Studien aus den Niederlanden, dass ehemalige Dampfer infolge des Verbots wieder häufiger Tabak konsumieren. 27 Prozent rauchen seit dem Verbot mehr oder haben wieder mit dem Tabakrauchen angefangen. [2]

\“Aromen sind für viele erwachsene Raucher entscheidend, um dauerhaft von der Zigarette wegzukommen\“, so Dahlmann.\“Verbote verdrängen Konsumenten nicht aus dem Nikotinkonsum, sondern häufig in den Schwarzmarkt oder zurück zur Tabakzigarette.\“

Das BfTG warnt zudem davor, Jugend- und Verbraucherschutz mit immer strengeren Verboten erreichen zu wollen. Jugendliche kaufen problematische Produkte nach Einschätzung des Verbandes gerade nicht im regulierten Fachhandel mit Alterskontrollen, sondern über illegale Vertriebswege und soziale Netzwerke.

Auch die DEBRA-Studie zeigt seit Jahren eine weiterhin hohe Raucherquote in Deutschland. Rund jeder dritte Bundesbürger raucht. [3] Statt ideologischer Verbote brauche es deshalb eine pragmatische Politik mit wirksamen Alterskontrollen, konsequenter Bekämpfung des illegalen Handels und realistischen Strategien zur Schadensminimierung.

\“Eine moderne Gesundheitspolitik muss zwischen Rauchen und deutlich weniger schädlichen Alternativen unterscheiden\“, erklärt Dahlmann.\“Wer legale Produkte verdrängt, stärkt am Ende nur den Schwarzmarkt und gefährdet den Verbraucherschutz.\“

Quellen:

[1] Rijksoverheid: Pressemitteilung vom 10.04.2026. Link (https://www.rijksoverheid.nl/actueel/nieuws/2026/04/10/kabinet-neemt-maatregelen-tegen-illegale-vapes) ; Ministerie van Volksgezondheid, Welzijn en Sport: Donkere wolken. Een eerste verkenning van illegale vapehandel in Nederland, 2026. Link (https://www.rijksoverheid.nl/documenten/rapporten/2026/04/10/rapport-donkere-wolken-een-eerste-verkenning-van-illegale-vapehandel-in-nederland)

[2] Prohibition Does Not Work: Pressemitteilung vom 14.04.2026. Link (https://www.prohibitiondoesnotwork.com/news/dutch-vape-flavour-ban-backfires-newreport-shows-rise-in-youth-use-illicit-trade-and-smoking)

[3] DEBRA study – Deutsche Befragung zum Rauchverhalten. Link (https://www.debra-study.info/)

Pressekontakt:

Bündnis für Tabakfreien Genuss e.V.
Vorsitzender: Dustin Dahlmann
Geschäftsführer: Philip Drögemüller
Telefon: +49 (0) 30 209 240 80
E-Mail: presse@bftg.org
Web: www.tabakfreiergenuss.org

Original-Contentvon: Bündnis für Tabakfreien Genuss (BfTG) e.V., übermittelt durch news aktuell

Posted by on 27. Mai 2026.

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Categories: Allgemein

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