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Weinberg: Anlaufstelle Kinderschutzverläufe startet

Perspektive von Betroffenen soll in Gesetzesreform
einfließen

Am heutigen Donnerstag startet die wissenschaftliche Anlaufstelle
Kinderschutzverläufe zur stärkeren Beteiligung der
Betroffenenperspektive im Gesetzgebungsverfahren. Dazu erklärt der
familienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marcus
Weinberg:

\“CDU/CSU und SPD haben im Koalitionsvertrag vereinbart, die
Kinder- und Jugendhilfe zu reformieren und dabei vor allem auch die
Unterstützung von Eltern und den Schutz von Kindern und Jugendlichen
zu verbessern.

Uns ist es besonders wichtig, dass Betroffene, die Erfahrungen mit
dem Hilfesystem gemacht haben, bei diesem Reformprozess gehört
werden. Wir wollen aus deren Erfahrungen mit der Kinder- und
Jugendhilfe und dem Familiengericht lernen, um das Kinderschutzsystem
in Deutschland besser zu machen. Deshalb wurde durch das
Bundesfamilienministerium eine unabhängige wissenschaftliche
Anlaufstelle beim Institut für Kinder- und Jugendhilfe in Mainz
eingerichtet. Die Anlaufstelle nimmt am heutigen Donnerstag ihre
Arbeit auf. Bis zum 30. Juni 2019 haben Betroffene die Möglichkeit,
hier ihren Fall vertraulich einzubringen.

Betroffene Kinder, Jugendliche, Eltern und Nahestehende können
sich ab dem 25. April 2019 an folgende Adresse wenden und vertraulich
über ihre Erfahrungen mit dem Jugendamt oder dem Familiengericht
berichten:

Kinderschutzverläufe
Postfach 2511
55015 Mainz
Telefon: 06131 2492274
E-Mail: forschung@kinderschutzverlaeufe.de
Homepage: www.kinderschutzverlaeufe.de

Die wissenschaftliche Anlaufstelle wird die eingegangenen
Erfahrungsberichte in einer Gesamtbetrachtung mit einem Kreis
unabhängiger Expertinnen und Experten analysieren. Ziel ist es,
festzustellen, welche Veränderungen in unseren Regelungen zu
Kinderschutzverfahren beim Jugendamt und beim Familiengericht
notwendig sind.\“

Hintergrund: Aufgabe der wissenschaftlichen Anlaufstelle ist es,
den Abgeordneten des Deutschen Bundestags auf der Grundlage der
Berichte von Betroffenen Hinweise zu geben, welche Änderungen im
deutschen Kinderschutzsystem angegangen werden müssen. Ihr Bericht
dient als Informationsgrundlage für den Gesetzgeber. Die
wissenschaftliche Anlaufstelle kann keinen Beschwerden in
Einzelfällen nachgehen und hat auch nicht die Aufgabe, konkrete
Maßnahmen oder Gerichtsentscheidungen zu hinterfragen.

Pressekontakt:
CDU/CSU – Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de

Original-Content von: CDU/CSU – Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 25. April 2019.

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Categories: Vermischtes

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