WDR will das MausRadio weiterentwickeln

WDR-Intendantin Dr. Katrin Vernau:„Wir wollen das MausRadio für Grundschulkinder stärken und ihnen so eine einzigartige, digitale und werbefreie Hörheimat bieten. Wir schlagen vor, dass wir uns künftig auf die Verbreitung über das Internet konzentrieren und damit ihren Bedürfnissen entgegenkommen – mit mehr Livesendungen und interaktiven Angeboten für Kinder verschiedener Herkunft oder unterschiedlichem sozialen Hintergrund.“
Angedacht sind zum Beispiel Live-Angebote zu stark frequentierten Radiozeiten: eine Frühsendung, die die Maus an den Frühstückstisch der Kinder holt und die herausfordernde und manchmal hektische Zeit vor dem Aufbruch in die Schule entlasten soll. Inspirierende, lustige und alltagsnahe Themen sollen den Start in den Tag für Grundschulkinder leichter machen – unabhängig davon, ob die Kinder alleine auf sich gestellt sind oder Eltern den Start zur Schule noch begleiten. Am Nachmittag sollen nach den aktuellen Plänen die eigenen Erlebnisse der jungen Hörerinnen und Hörer im Vordergrund stehen. Hier soll es perspektivisch eine Möglichkeit geben, sichauszutauschen.
Da junge Eltern und Kinder Radio vermehrtüber Web-Streams nutzen, ist geplant, dass die Verbreitung des MausRadio über DAB+ mit Ablauf des Jahres 2026 endet. Damit entspricht der WDR auch der politischen Vorgabe aus dem Reformstaatsvertrag, ein Angebot weniger terrestrisch zu verbreiten. Ab 2027 sollen Grundschulkinder und Familien das neue passgenaue Audioangebot der Maus online nutzen können.
Der WDR plant, dem WDR-Rundfunkrat das Telemedienänderungskonzept zum neuen MausRadio im Frühjahr zur Prüfung im Rahmen des Dreistufentests vorzulegen.
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