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WAZ: Opferanwalt kritisiert vor Lügde-Prozess Behörden

Der Hamelner Rechtanwalt Roman von Alvensleben übt
vor dem am heutigen Donnerstag beginnenden Prozess gegen die
mutmaßlichen Kinderschänder von Lügde erneut Kritik an den Behörden.
Es habe genügend Hinweise auf möglichen Missbrauch gegeben, sagt der
Anwalt der \“Westdeutsche Allgemeine Zeitung\“ (WAZ,
Donnerstag-Ausgabe). Alvensleben vertritt als Nebenkläger im Prozess
mehrere missbrauchte Kinder. \“Das ganze System hat nicht
funktioniert\“, ärgert sich der Jurist und spricht von \“fehlendem
Informationsfluss\“ und mangelnder Vernetzung der Behörden –
beginnend beim Jugendamt und endend bei der Polizei. \“Wenn der eine
Andreas V. ins System eingibt, müsste beim anderen schon
automatisiert die rote Lampe aufleuchten.\“ Das sei aber nicht
passiert. Stattdessen habe das Jugendamt diesem sogar eine
Pflegetochter zugeteilt. Das sei \“unfassbar\“, sagt von Alvensleben.
\“Was in Lügde ist, das hätte alles nicht passieren müssen\“.

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 – 804 6519
zentralredaktion@waz.de

Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 27. Juni 2019.

Categories: Kunst & Kultur

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