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Warum Hauskäufer trotz tiefer Zinsen eine Absage erhalten können

Eine Hypothek ist mehr als ein Zinsvergleich. Entscheidend ist, ob die Finanzierung langfristig trägt und dem Käufer genügend Handlungsspielraum lässt.

Die Finanzierungskosten für Wohneigentum sind heute vergleichsweise tief. Trotzdem erhalten Kaufinteressenten immer wieder eine Absage. Der Grund: Banken beurteilen eine Finanzierung nicht allein anhand der tatsächlichen monatlichen Belastung, sondern anhand einer langfristigen Tragbarkeitsrechnung.

Dabei wird in der Regel mit einem kalkulatorischen Zinssatz von rund fünf Prozent gerechnet. Zusätzlich fliessen Nebenkosten und Amortisationen in die Beurteilung ein. Die daraus entstehende theoretische Belastung darf üblicherweise nicht mehr als rund ein Drittel des Bruttoeinkommens betragen.

So kann ein Kaufvorhaben an der Modellrechnung scheitern, obwohl die effektive monatliche Belastung für den Käufer tragbar wäre.

„Die beste Hypothek ist nicht die mit dem tiefsten Zins. Sondern die, die heute trägt und morgen Freiheit lässt“, sagt Lester Steinger, CEO von Swisschange.

Eine Absage ist nicht immer das letzte Wort

Die Grundlogik der Tragbarkeitsrechnung ist bei den meisten Bankenähnlich. Die konkrete Beurteilung unterscheidet sich jedoch von Institut zu Institut.

Banken setzen eigene Limiten, gewichten Einkommensbestandteile unterschiedlich und gehen nicht einheitlich mit Grenzfällen um. Bereits geringe Abweichungen können deshalb den Ausschlag geben. Eine Absage bedeutet nicht zwingend, dass eine Immobilie objektiv nicht finanzierbar ist. Sie kann auch das Ergebnis der internen Modelllogik einer einzelnen Bank sein.

Gerade in solchen Fällen lohnt sich eine unabhängige Prüfung der Ausgangslage. Entscheidend ist nicht nur, bei welcher Bank eine Finanzierung möglich ist, sondern wie sie sinnvoll strukturiert werden kann.

Flexibilität ist ein Teil der Finanzierung

Eine Hypothek ist nicht automatisch gut, nur weil sie bewilligt wird.

Werden Finanzierungen in mehrere Tranchen mit weit auseinanderliegenden Laufzeiten aufgeteilt, kann dies einen späteren Anbieterwechsel erschweren. Auch Veränderungen der persönlichen Situation oder des Marktumfelds lassen sich dann weniger flexibel berücksichtigen.

Käufer sollten deshalb nicht nur den heutigen Zinssatz vergleichen. Ebenso wichtig sind die Struktur der Hypothek, die Laufzeiten, die Amortisation und die langfristige Handlungsfreiheit.

Wer Wohneigentum erwirbt, trifft eine der wichtigsten finanziellen Entscheidungen seines Lebens. Dafür braucht es mehr als ein Produkt. Es braucht eine Strategie.

Über Lester Steinger und Swisschange

Swisschange ist eine unabhängige Finanzboutique aus Basel, die seit 2003 Käufer, Eigentümer und Investoren bei Immobilienfinanzierungen und Vermögensfragen berät. Als unabhängiger Berater ohne eigene Hypothekarprodukte vertritt Swisschange ausschliesslich die Interessen seiner Kunden. Die Lösungen orientieren sich an deren persönlicher Situation und langfristigen Zielen. Als FINMA-regulierter Vermögensverwalter vereint Swisschange Immobilien- und Finanzexpertise. Mehr Informationen unter: swisschange.ch

Pressekontakt:

Lester Steinger
CEO&Gründer
Swisschange Financial Services AG
Aeschenplatz 6
4052 Basel
presse@swisschange.ch
https://swisschange.ch/

Original-Contentvon: SWISSCHANGE Financial Services AG,übermittelt durch news aktuell

Posted by on 8. Juni 2026.

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Categories: Allgemein

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