Warum Batterien den Marktwert von Solar stabilisieren und weshalb das für PV-Direktinvestments gut ist

Zunehmend zeigt sich jedoch, dass Batteriespeicher genau an dieser Stelle eine systemische Rolleübernehmen – teilweise als Renditeturbo in PV-Projekten mit Grünspeichern, sondern auch als Stabilisierungsinstrument für den Marktwert von Solarstrom.
Von starrer Einspeisung zu steuerbarer Erzeugung
Lange Zeit war Solarstrom faktisch ein\“Must-Run\“: Einspeisung erfolgte, wenn die Sonne schien – unabhängig von Preis- oder Lastsignalen. Das führte zu:
* zunehmenden negativen Preisstunden,
* sinkenden Capture-Rates,
* und höherer Erlösvolatilität.
Mit dem wachsenden Anteil von PV-Freiflächenanlagen mit Batteriespeichern ändert sich dieses Bild. Speicher ermöglichen es, Einspeisung zeitlich zu verschieben und stärker an Nachfrage- und Preissignalen auszurichten. In der Praxis bedeutet das vor allem:
* weniger Einspeisung in ausgeprägten Überangebotsstunden,
* geringere Preisspitzen nach unten,
* eine Glättung der Erlösprofile.
Diese Entwicklung wird auch in offiziellen energiepolitischen Analysen als notwendiger Baustein für ein stabiles Stromsystem gesehen, etwa vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, das Speicher als zentrale Flexibilitätsoption der Energiewende einordnet.
Wachsende Nachfrage – aber nicht automatisch höherer Solarpreis
Der zukünftige Strombedarf in Deutschland wird voraussichtlich steigen. Treiber sind unter anderem:
* Elektromobilität,
* Wärmepumpen,
* sowie Rechenzentren und KI-Anwendungen.
Institutionen wie die International Energy Agency und europäische Netzbetreiber weisen darauf hin, dass diese Lasten zwar das Preisniveau insgesamt stützen, der Effekt auf den Marktwert Solar jedoch stark davon abhängt, wann der Strom nachgefragt wird.
Hier liegt der entscheidende Zusammenhang für den privaten Investor in ein PV-Direktinvestment.
Erst wenn flexible Nachfrage (z. B. intelligentes Laden, dynamische Tarife, Speicher in Ladeinfrastruktur) und flexible Erzeugung zusammenkommen, entsteht ein stabilisierender Effekt speziell für Solarstrom.
Warum Speicher hier eine Schlüsselrolle spielen
Batteriespeicher\“Standalone\“oder in Kombination mit PV-Freiflächen wirken im Markt nicht primär preissteigernd, sondern volatilitätsdämpfend:
* Sie reduzieren extreme Preisausschläge,
* senken die Häufigkeit negativer Preise,
* und erhöhen die Planbarkeit künftiger Cashflows.
Aus Investorensicht für ein PV-Direktinvestment ist das relevant, weil geringere Volatilität häufig höher bewertet wird als kurzfristige Erlösspitzen. Auch Banken und institutionelle Investoren berücksichtigen diese Effekte zunehmend in ihren Langfristannahmen.
Ein langfristiger Blick auf Kosten und Investitionszeitpunkte
Aktuell kommt eine weitere Dimension hinzu:
Die Kosten pro kWp für PV-Freiflächen sowie pro kW/kWh für Batteriespeicher haben sich in den letzten Jahren deutlich normalisiert. Gleichzeitig weisen Marktbeobachter darauf hin, dass:
* steigende Rohstoffpreise,
* zunehmende globale Nachfrage nach Speichertechnologien,
* sowie geopolitische Risiken
mittelfristig wieder zu steigenden Investitionskosten beim Preis pro kWp führen könnten.
Thomas Haberl von OHANA Invest ergänzt dazu:\“Das bedeutet nicht zwangsläufig steigende Strompreise im gleichen Maß, wohl aber, dass heutige Projekte in einem vergleichsweise günstigen Kostenumfeld realisiert werden können.\“
Einordnung für langfristig orientierte Investoren – die Perspektive von OHANA Invest
Aus heutiger Sicht sprechen mehrere strukturelle Faktoren dafür, dass Batteriespeicher den Marktwert von Solarstrom nicht sprunghaft erhöhen, ihn aber nach unten wirksam absichern: eine deutlich höhere Flexibilität auf der Angebotsseite, wachsende und zunehmend verschiebbare Stromnachfrage sowie ein klarer regulatorischer Fokus auf Systemstabilität und Flexibilisierung.
Genau aus diesem Grund empfiehlt OHANA Invest im Rahmen der Beratung zu IAB-Investments in PV-Freiflächenprojekten ab 2026 verstärkt Photovoltaik Projekte mit integrierten Batteriespeichern. Nicht als kurzfristige Optimierung, sondern als strukturelle Absicherung gegen die bekannten Risiken eines reinen Solarprofils – insbesondere negative Preise und zunehmende Volatilität.
Für langfristig orientierte Privatinvestoren ist diese Kombination entscheidend: Sie reduziert die Abhängigkeit von kurzfristigen Marktverwerfungen und erhöht gleichzeitig die Robustheit der Erlösstruktur über den gesamten Investitionszeitraum. Speicher werden damit weniger als Renditehebel verstanden, sondern als Stabilitätskomponente in einem zunehmend komplexen Strommarkt.
Fazit aus Sicht von OHANA Invest
Batteriespeicher verändern nicht den grundsätzlichen Charakter der Photovoltaik als kostengünstige Erzeugungstechnologie – sie verändern jedoch ihren Marktmechanismus.
Statt weiter zunehmender Kannibalisierung entsteht schrittweise mehr Planbarkeit und Resilienz. Für den Marktwert Solar bedeutet das vor allem: geringeres Abwärtsrisiko und bessere langfristige Kalkulierbarkeit.
Genau darin sieht OHANA Invest aktuell einen wesentlichen strukturellen Fortschritt des Marktes – und eine wesentliche Grundlage für tragfähige, langfristige PV-Direktinvestments in Kombination mit Ihrem OHANA Prinzip>https://www.ohana-invest.de/das-ohana-prinzip/.
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