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Warnung aus Union: Verbot von Werkverträgen gefährdet Tierhaltung in Deutschland

Warnung aus Union: Verbot von Werkverträgen gefährdet Tierhaltung in Deutschland

Agrarpolitiker Stegemann sorgt sich um Landwirtschaft – \“Fleischproduktion nicht verdrängen\“

Osnabrück. In der Unionsfraktion werden Stimmen laut, die vor den Folgen des von der Bundesregierung geplanten Verbots von Werkverträgen in der Fleischwirtschaft warnen. Albert Stegemann (CDU), agrarpolitischer Sprecher der Union im Bundestag, sagte der \“Neuen Osnabrücker Zeitung\“: \“Wir müssen hier wirklich aufpassen, dass die Fleischproduktion nicht aus Deutschland abwandert. Das hätte massive Folgen für die Landwirtschaft und wäre nicht nachhaltig.\“ Es sei weder wirtschaftlich noch im Sinne des Tierschutzes, wenn etwa Schweine aus Deutschland zur Schlachtung zunächst \“quer durch Europa\“ gefahren werden müssten, sagte Stegemann. Er steht auch dem Bundesfachausschuss Umwelt und Landwirtschaft der CDU vor.

Die Arbeitsbedingungen in der Fleischwirtschaft und die Werkvertrags-Konstruktionen stünden zwar zu Recht in der Kritik, befand der Bundestagsabgeordnete. \“Aber wir müssen bei aller Notwendigkeit von Änderungen darauf achten, dass die Branche eine Perspektive hat.\“ Daran hänge auch die Zukunft der Tierhaltung in Deutschland. Die Unionsparteien würden sich dafür in den anstehenden Beratungen im Bundestag einsetzen.

Pressekontakt:

Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/58964/4602502
OTS: Neue Osnabrücker Zeitung

Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 20. Mai 2020.

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