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Warndreieck 4.0.: In Zukunft stellt ein Mini-Roboter im Notfall das Warndreieck auf (AUDIO)

Mercedes-Benz präsentiert im neuen
Experimental-Sicherheits-Fahrzeug einen Warndreieckroboter, der
selbstständig aus dem Fahrzeugheck fährt und einen Warnhinweis
aufstellt

Anmoderation:

Häufig wird hier im Radio auf ungesicherte Gefahrenstellen im
Straßenverkehr hingewiesen – beispielsweise wenn ein Autofahrer auf
der Autobahn liegengeblieben ist. Eine unangenehme Situation. Das
fängt bereits beim Aufstellen des Warndreiecks an. Denn neben dem
dichten, schnell fahrenden Verkehr auf dem Seitenstreifen
herumzulaufen, kann heikel sein. Mercedes-Benz hat kürzlich im Rahmen
der Präsentation des neuen \“Experimental-Sicherheits-Fahrzeugs\“ in
Sindelfingen eine Innovation vorgestellt, die für Überraschung, aber
auch für große Begeisterung gesorgt hat: den Warndreieckroboter.
Dr.-Ing. Rodolfo Schöneburg, Centerleiter Fahrzeugsicherheit,
Betriebsfestigkeit und Korrosionsschutz, Mercedes-Benz Cars:

O-Ton Dr.-Ing. Rodolfo Schöneburg

Wenn Sie sich vorstellen, nachts an der Autobahn, Sie müssen dann
vielleicht noch bei Regen das Warndreieck mit ein bisschen Distanz
hinter dem Fahrzeug aufbauen, das birgt durchaus Gefahren. Und da
haben wir uns überlegt, das sollte man künftig nicht mehr so machen,
sondern es sollte automatisch passieren. Wir haben uns da zwei
Möglichkeiten überlegt, da wird also oben eine Sensoreinheit
dargestellt, also auf dem Dach, da wird ein Warndreieck aufgestellt,
und gleichzeitig fährt ein kleiner Fahrroboter hinten aus dem
Fahrzeugheck, blinkt, leuchtet und stellt sich im richtigen Abstand
auf und fährt dann, wenn es vorbei ist, auch wieder zurück ins
Fahrzeugheck. (0:25)

Es mag erst einmal nach einem Science-Fiction Gimmick klingen: Ein
kleiner Roboter, der bei einem Unfall oder einer Panne am Straßenrand
entlangfährt und selbstständig ein Warndreieck aufstellt… Doch
diese Idee könnte Leben retten. Zum Beispiel wenn der Fahrer nicht in
der Lage ist, selbst das Warndreieck aufzustellen oder das Auto
automatisiert unterwegs ist und es keinen Fahrer mehr gibt. Aber
warum haben sich die Mercedes-Experten ausgerechnet für einen
Mini-Roboter entschieden?

O-Ton Dr.-Ing. Rodolfo Schöneburg

Wir hatten durchaus auch mal Drohnen im Sinn gehabt, also
vielleicht eine Drohne loszuschicken. Allerdings hat die den
Nachteil, dass es in Tunnels vielleicht ein bisschen kritisch wird.
Deswegen haben wir uns einen kleinen Fahrroboter überlegt. Um sich
das vorzustellen: Das sieht im Prinzip aus wie so ein kleiner
Rasenmäher, aber mit hochkomplexer Technik, der auch dann sofort
seinen Weg erkennt, an die richtige Stelle und auch wieder
zurückzufahren, um dieses Warndreieck aufzustellen. (0:25)

Das ESF 2019 zeigt aber noch weitere Ideen, mit denen die
Sicherheit der Passagiere und anderer Verkehrsteilnehmer nach einer
Panne oder einem Unfall erhöht werden kann. Sollte beispielsweise
nach einem komplexeren Unfall die Aufstellung eines Warndreiecks
weder über einen Roboter noch per Dachwarndreieck sichergestellt
werden können, verfügt das ESF 2019 über eine spezielle
Notfallbeleuchtung. Der besondere Lack macht das Fahrzeug auch bei
stärkerer Beschädigung noch deutlich sichtbar.

O-Ton Dr.-Ing. Rodolfo Schöneburg

Zusätzlich zu dem Warndreieck wird auf der Heckscheibe, die
übrigens auch verschiedene andere Zeichen darstellen kann,
projiziert, \“Hilfe ist unterwegs\“ zum Beispiel. Und wir haben darüber
hinaus Leuchtstreifen am Fahrzeug untergebracht. Und zwar ist das ein
spezieller Lack, eine spezielle Lackschicht, die, wenn sie an eine
elektrische Spannung angelegt wird, leuchtet. Gerade wenn Sie einen
schweren Unfall hatten, möglicherweise auf der Seite liegen, dann ist
es immer noch gut sichtbar, wenn diese Leuchtstreifen blinken oder
leuchten. Und ich glaube, Mercedes-Benz steht schon viele Jahre für
Sicherheit, und die Dinge, die wir uns da überlegt haben, sind auf
jeden Fall alle irgendwo sinnvoll und umsetzbar. (0:34)

Abmoderation:

Ein Mini-Roboter, der das Warndreieck aufstellt, ist ein Feature
im neuen \“Experimental-Sicherheits-Fahrzeug\“ ESF 2019. Mercedes-Benz
zeigt, wie sich in Zukunft die Gefahrstellenabsicherung weiter
verbessern ließe und möglicherweise schwere Folgeunfälle verhindert
werden können.

Pressekontakt:
Mercedes-Benz: Uta Trick-Schwark, 0711 17 40679
Mercedes-Benz: Katharina Becker, 0711 17 93271
all4radio: Hannes Brühl, 0711 3277759 0

Original-Content von: Mercedes-Benz, übermittelt durch news aktuell

Posted by on 28. Mai 2019.

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Categories: Vermischtes

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