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VDMA: „Bad Boys“-Gerede gefährdet den Welthandel

Zu den Vorwürfen von US-Präsident Donald
Trump gegen die deutschen Handelsüberschüsse und zum Treffen der
G-7-Staaten in Sizilien erklärt VDMA-Präsident Carl Martin Welcker:

„Mit schon ermüdender Regelmäßigkeit gerät Deutschland in die
Kritik wegen seiner Handels- und Leistungsbilanzüberschüsse. Die
deutsche Exportstärke ist aber kein Zeichen von unfairem Wettbewerb;
niemand ist gezwungen, deutsche Produkte zu kaufen. Die deutsche
Industrie exportiert auch keine Probleme. Sie liefert
Wettbewerbsfähigkeit! Mit Hilfe von Maschinen und Anlagen aus
Deutschland können sich andere Länder modernisieren. So wachsen neue
Konkurrenten heran, und bestehende Wettbewerber rüsten auf. Je
erfolgreicher diese Länder sich modernisieren, desto attraktiver wird
es wiederum für deutsche Unternehmen, dort vor Ort zu investieren, zu
produzieren und die lokale Nachfrage zu bedienen. Davon profitieren
alle – auch die USA! Unsere Wettbewerbsfähigkeit im In- und Ausland
ist hart erkämpft, politisch mit teils sehr schmerzhaften Reformen.
Reformen, die andere Länder offenbar gescheut oder nicht konsequent
genug umgesetzt haben. Der freie Handel ist viel zu wichtig, um ihn
auf das Niveau von „bad boys“-Gerede herabzusetzen. Wir fordern die
G-7-Staaten deshalb auf, sich mit aller Kraft gegen Protektionismus
und Nationalismus einzusetzen.“

Pressekontakt:
Holger Paul
(+49 69) 66 03-19 22
holger.paul@vdma.org

Original-Content von: VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V., übermittelt durch news aktuell

Posted by on 30. Mai 2017.

Tags: , ,

Categories: Handel, Industrie

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